Schnee­de­cke auf Re­kord­hoch

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Ver­rück­te Wet­ter­welt: We­gen der Kli­ma­er­wär­mung stei­gen zwar rund um den Glo­bus die Tem­pe­ra­tu­ren – trotz­dem ha­ben wir so viel Schnee wie seit Lan­gem nicht mehr! Das Por­tal wet­te­ron­line.de be­rich­tet, dass 31,48 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­ter auf der Nord­halb­ku­gel der­zeit un­ter ei­ner wei­ßen De­cke lie­gen. So viel wie seit 40 Jah­ren nicht mehr! Russ­land (Fo­to un­ten) ist fast kom­plett mit Schnee be­deckt. Wie kann das ge­hen? Je wär­mer es wird, des­to mehr schmilzt das ark­ti­sche Eis im Meer. Über dem of­fe­nen Meer sam­melt die Luft aber viel mehr Feuch­tig­keit als über dem tro­cken­kal­ten Eis, es kommt häu­fi­ger zu Nie­der­schlä­gen (Re­gen und eben Schnee). Über den rie­si­gen Schnee­mas­sen kühlt sich die Luft dann ab! Das hat Fol­gen für uns: Das kräf­ti­ge Kält­e­hoch schwächt den so­ge­nann­ten Po­lar­wir­bel. Und je schwä­cher der ist, des­to we­ni­ger Chan­cen ha­ben die mil­den Tief­druck­ge­bie­te vom At­lan­tik. Das be­deu­tet: Die kal­te Po­lar­luft kann un­ge­hin­dert zu uns zie­hen – und es wird zap­fig-win­ter­lich …

F.: Reuters, Sci­ence Pho­to Li­bra­ry

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