CSU: AlT-Ver­bot ist nu we­niP

tz - - MÜNCHEN+REGION - SASCHA KAROTSKI

Wie­der Är­ger am Haupt­bahn­hof: Der Vor­schlag des Kreis­ver­wal­tungs­re­fe­ra­tes für ein Al­ko­hol­ver­bot zwi­schen 22 und 6 Uhr geht der CSU nicht weit ge­nug. „Wir wer­den si­cher ei­nen Än­de­rungs­an­trag ein­brin­gen“, sagt Frak­ti­ons­vi­ze Micha­el Kuf­fer. Die CSU hat­te vor drei Wo­chen ei­nen An­trag ein­ge­bracht – un­ter an­de­rem für eben das Al­ko­hol­ver­bot, aber auch für mehr Vi­deo­über­wa­chung und ei­nen pri­va­ten Si­cher­heits­dienst ( tz be­rich­te­te ex­klu­siv). Statt­des­sen soll es Street­wor­ker ge­ben. „Das ist gut, um das Pro­blem an der Wur­zel zu be­kämp­fen“, sagt Kuf­fer. „Aber ei­ne Wur­zel­be­hand­lung braucht Zeit.“In­zwi­schen sei es Auf­ga­be der Stadt, das Si­cher­heits­emp­fin­den der Bür­ger zu stär­ken. Die For­de­run­gen nach mehr Ka­me­ras rund um das Are­al und nach ei­nem Si­cher­heits­dienst blei­ben dem­nach be­ste­hen. „Mir ist be­wusst, dass der nicht al­le Be­fug­nis­se ha­ben kann“, sagt Kuf­fer. „Aber er kann bei Straf­ta­ten ein­grei­fen. Und er sorgt auch da­für, dass das Si­cher­heits­ge­fühl er­höht wird.“Der Aus­schuss tagt am Mitt­woch zu dem The­ma.

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