End­lich schmerz­frei und wie­der ak­tiv und mo­bil!

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chmer­zen, als ob ein Dolch sich durch die Hüf­te bohrt“. „Schwer be­weg­li­che Knie, die sonst je­de Wan­de­rung mit­ge­macht ha­ben, heu­te über je­den Spa­zier­gang nach­den­ken las­sen“. Die Be­schwer­den, mit de­nen die Pa­ti­en­ten zu den Ge­lenk­spe­zia­lis­ten der OCM nach Mün­chen Send­ling kom­men, sind oft ähn­lich. „Vie­le Pa­ti­en­ten im Al­ter über 70 Jah­re kla­gen über Be­las­tungs- und Be­we­gungs­schmer­zen, in fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­en aber auch Ru­he- oder Nacht­schmer­zen“, er­zählt Prof. Tho­mas Kalt­eis, Or­tho­pä­de und Chir­urg der OCM Or­tho­pä­di­schen Chir­ur­gie Mün­chen. „All­täg­li­che kör­per­li­che Ak­ti­vi­tä­ten, die frü­her pro­blem­los aus­ge­übt wer­den konn­ten, Spa­zier­gän­ge und Frei­zeit­un­ter­neh­mun­gen, sind oft nur noch ein­ge­schränkt, oh­ne Schmer­zen oft gar nicht mehr mög­lich. Für die Pa­ti­en­ten be­deu­tet das ei­ne er­heb­li­che Min­de­rung ih­rer Le­bens­qua­li­tät“. Meis­tens ist es die Ar­thro­se, die sich hin­ter den Be­schwer­den ver­birgt, ei­ne chro­ni­sche Ge­len­ker­kran­kung, die mit zu­neh­men­dem Al­ter im­mer mehr Men­schen be­trifft. Al­lein in Deutsch­land geht man von et­wa fünf Mil­lio­nen Ar­thro­se-Pa­ti­en­ten aus; al­lein bei den über 60-Jäh­ri­gen ist et­wa die Hälf­te al­ler Frau­en und im­mer­hin noch ein Drit­tel al­ler Män­ner be­trof­fen. Bei den Pa­ti­en­ten un­ter 30 Jah­ren sind nur 1,6 Pro­zent be­trof­fen. „In der Al­ters­grup­pe über 70 Jah­re kön­nen bei über 90 Pro­zent der Men­schen in bild­ge­ben­den Un­ter­su­chun­gen de­ge­ne­ra­ti­ve Ve­rän­de­run­gen an den Knie­ge­len­ken nach­ge­wie­sen wer­den, bei bei­na­he 80 Pro­zent auch de­ge­ne­ra­ti­ve Ve­rän­de­run­gen an den Hüft­ge­len­ken“führt Prof. Kalt­eis aus und er­gänzt: „Das heißt al­ler­dings nicht, dass die Be­trof­fe­nen auch an ei­ner Ar­thro­se er­krankt sind. Krank­heits­cha­rak­ter er­lan­gen die­se Ge­lenk­ver­än­de­run­gen erst, wenn durch Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen und Schmer­zen die Ge­lenk­funk­ti­on be­ein­träch­tigt wird.“Es gibt vie­le be­kann­te Fak­to­ren, die ei­ne Ar­thro­se aus­lö­sen kön­nen: Al­ter, Über­ge­wicht, Fehl­stel­lung von Ge­len­ken, zu viel aber auch zu we­nig Be­las­tung ge­hö­ren zu den Ri­si­ken, die ei­ne Ar­thro­se be­güns­ti­gen kön­nen. „Be­trof­fen sind vor al­lem auch die ge­wichts­be­las­te­ten gro­ßen Ge­len­ke des mensch­li­chen Kör­pers, wie Hüft- und Knie­ge­lenk.“Die Ar­thro­se be­schreibt ei­nen Knor­pel­schwund, der zu­nächst oh­ne Be­schwer­den ge­sche­hen kann. Knor­pel wir­ken in ei­nem ge­sun­den Ge­lenk wie Stoß­dämp­fer, sind die Knor­pel aber ge­schä­digt oder auf­ge­löst, rei­ben Kno­chen auf­ein­an­der und ver­än­dern ih­re Struk­tur. Schmerz­haf­te Ent­zün­dun­gen kön­nen sich aus­bil­den. „Da das Knor­pel­ge­we­be von Na­tur aus nicht re­ge­ne­rie­ren kann, un­ter­liegt bei­na­he je­des Ge­lenk im Lau­fe des Le­bens ei­nem mehr oder we­ni­ger stark aus­ge­präg­ten Knor­pel­ver­lust.“ mehr mög­lich sind.“Kalt­eis ist En­do­pro­the­tik-Spe­zia­list und ver­hilft selbst je­des Jahr sei­nen Pa­ti­en­ten mit mehr als 350 künst­li­chen Hüft- und 250 Knie­ge­len­ken zu mehr Le­bens­qua­li­tät und Be­weg­lich­keit. Rund 40.000 Ope­ra­tio­nen wer­den in Deutsch­land je­des Jahr durch­ge­führt, wenn ein künst­li­ches Ge­lenk we­gen z.B. Lo­cke­rung oder Ma­te­ri­al­ver­schleiß „Zu Be­ginn der Ar­thro­se-The­aus­ge­tauscht wer­den muss. Das ra­pie ste­hen stets kon­ser­va­ti­ein­heit­li­che Im­plan­tat für je­den ve Be­hand­lungs­maß­nah­men. Pa­ti­en­ten gibt es nicht, die AusDie­se um­fas­sen un­ter an­de­rem wahl der ge­eig­ne­ten En­do­proVe­rän­de­run­gen des All­tags­ver­the­se ver­langt viel Rou­ti­ne und hal­tens, Schu­h­zu­rich­tun­gen, spe­zia­li­sier­tes Wis­sen. „Bei der un­ter­schied­li­che For­men der Aus­wahl ei­nes künst­li­chen GeKran­ken­gym­nas­tik und Be­we­len­kes geht es dar­um, das für gungs­the­ra­pie. Auch ent­zün­den in­di­vi­du­el­len Pa­ti­en­ten dungs­hem­men­deMe­di­ka­men­te am bes­ten ge­eig­ne­te Im­plan­tat ha­ben ei­nen wich­ti­gen Stel­len­be­zie­hungs­wei­se die op­ti­ma­wert, un­ter Be­rück­sich­ti­gung len Im­plan­tat­kom­bi­na­tio­nen von mög­li­chen Ne­ben­wir­kun­zu wäh­len. Ein­fluss­fak­to­ren gen und Ge­gen­an­zei­gen.“sind ins­be­son­de­re die ana­toÜber 200. 000 künst­li­che mi­sche Form des Ge­len­kes, Hüft­ge­len­ke wer­den pro Jahr die Kno­chen­qua­li­tät, die in deut­schen Kran­ken­häuGe­lenk­funk­ti­on und das Ak­sern ein­ge­baut, rund 150. 000 ti­vi­täts­ni­veau“, er­klärt Prof. künst­li­che Knie­ge­len­ke. DaKalt­eis und schränkt ein: „Es bei ist ein en­do­pro­the­ti­scher gibt nicht ‚das bes­te’ Im­planEin­griff oft der letz­te Schritt, tat für den Hüft- oder Knie­ge­den ein Pa­ti­ent geht, um et­was len­ker­satz. Es gibt nur das im ge­gen jah­re­lan­ge schmerz­haf­te in­di­vi­du­el­len Fall am bes­ten Be­we­gungs­ein­schrän­kun­gen ge­eig­nets­te Kunst­ge­lenk. Daund man­geln­de Funk­tio­na­li­tät her ist es wich­tig, dass in der zu tun. „Ent­schei­dend ist die ope­rie­ren­den Kli­nik un­ter­vom Pa­ti­en­ten emp­fun­de­nen schied­li­che Im­plan­tat­de­signs Min­de­rung der Le­bens­qua­li­tät, vor­ge­hal­ten und stan­dard­mä­nicht die kli­ni­sche oder bil­d­ßig ein­ge­setzt wer­den.“ge­ben­de Un­ter­su­chung durch den Arzt. Es bleibt im­mer aus­rei­chend Zeit, al­ter­na­ti­ve The­ra­pie­ver­fah­ren aus­zu­pro­bie­ren oder sich ei­ne Zweit­mei­nung ein­zu­ho­len“, er­klärt Prof. Kalt­eis. „Der künst­li­che Ge­len­ker­satz wird meis­tens dann er­for­der­lich, wenn die kon­ser­va­ti­ve The­ra­pie schei­tert und ge­len­ker­hal­ten­de Ope­ra­tio­nen nicht Die Lang­zeit­er­geb­nis­se für den Hüft- und Knie­ge­len­ker­satz sind heut­zu­ta­ge be­reits über­zeu­gend. Ei­ne Wech­se­l­ope­ra­ti­on ist bei der gro­ßen Mehr­zahl der Pa­ti­en­ten, die ein künst­li­ches Ge­lenk er­hal­ten ha­ben häu­fig erst nach 20 Jah­re oder spä­ter not­wen­dig. Ge­nü­gend Zeit al­so, die schmerz­freie Be­weg­lich­keit und Funk­tio­na­li­tät zu ge­nie­ßen. „Auch nach ei­nem künst­li­chen Ge­len­ker­satz sind ei­ne Viel­zahl von sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten, wie Fahr­rad­fah­ren, Ten­nis, Golf oder Ski­sport mög­lich, na­tür­lich im­mer ab­hän­gig vom in­di­vi­du­el­len Ak­ti­vi­täts­ni­veau, der mus­ku­lä­ren Si­tua­ti­on und Ko­or­di­na­ti­on“, in­for­miert Prof. Dr. Kalt­eis. „Wir ach­ten dar­auf, dass un­se­re Pa­ti­en­ten schnell mo­bil sind und rasch wie­der in ih­ren All­tag zu­rück kön­nen. Dies ge­lingt uns durch ver­schie­de­ne Maß­nah­men be­reits im Vor­feld und wäh­rend der Ope­ra­ti­on, durch weich­teil­scho­nen­de mi­ni­mal­in­va­si­ve Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken, durch ei­ne op­ti­mier­te Schmerz­the­ra­pie und durch die kran­ken­gym­nas­ti­sche Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on. Die Pa­ti­en­ten kön­nen zu­meist be­reits am Ope­ra­ti­ons­tag mit Voll­be­las­tung des ope­rier­ten Bei­nes erst­mals mo­bi­li­siert wer­den und le­gen häu­fig nach we­ni­gen Ta­gen, zu­min­dest für kür­ze­re Stre­cken, ih­re Geh­hil­fen bei­sei­te“.

Spaß am Wan­dern – mit ge­sun­den Kni­en! Da­für sor­gen die Ge­lenk­spe­zia­lis­ten der OCM.

Prof. Dr. Tho­mas Kalt­eis

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