Wann hel­fen die Ta­pes?

tz - - MEDIZIN -

Es gibt kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, die die Wirk­sam­keit der Ta­pes ein­deu­tig be­le­gen. Doch je­der Arzt und The­ra­peut, der ge­lernt hat, sie an­zu­le­gen, kann von ver­blüf­fen­den Er­leb­nis­sen be­rich­ten. „Es ist wirk­lich so, der Er­folg spricht für die Ta­pes. Auch ich ha­be hier in der He­li­os Kli­nik schon man­che Skep­ti­ker un­ter den Ärz­ten über­zeugt, in­dem ich ih­ren Pa­ti­en­ten oder ih­nen selbst bei Schmer­zen hel­fen konn­te. Al­ler­dings muss man vor­sich­tig sein, vor der Be­hand­lung muss ei­ne gründ­li­che Un­ter­su­chung und ein klas­si­scher Be­fund ste­hen“, sagt Bern­hard Gö­dert. Das Kle­ben kann ge­gen Mus­kel­ver­span­nun­gen, be­son­ders im Len­den­wir­bel- und Na­cken­be­reich, bei Blut­er­güs­sen und ge­stör­tem Lym­phab­trans­port so­wie bei Pro­ble­men mit schmer­zen­den oder in­sta­bi­len Ge­len­ken hel­fen. Al­ler­dings sind die Bän­der nicht aus­rei­chend wirk­sam, wenn Struk­tu­ren zer­stört sind, al­so Mus­kel­fa­sern oder Bän­der ge­ris­sen sind. Dann braucht der Pa­ti­ent ei­ne zu­sätz­li­che Be­hand­lung. Bei Schwan­ge­ren und ent­zünd­li­chen Pro­zes­sen sind die Ta­pes mit be­son­de­rer Vor­sicht an­zu­wen­den. Bei Schwan­ge­ren kann ei­ne An­la­ge im Len­den­wir­bel­be­reich z.B. zu früh­zei­ti­gen We­hen füh­ren.

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