Ha­ben die Far­ben ei­ne Be­deu­tung?

tz - - MEDIZIN -

In Ja­pan, dem Her­kunfts­land der Ta­pes, wer­den über­wie­gend haut­far­be­ne Kle­be­bän­der ver­wen­det. Die Ta­pes sol­len mög­lichst we­nig auf­fal­len, das passt zur Men­ta­li­tät der Ja­pa­ner. Ge­ra­de vie­le Sport­ler je­doch grei­fen zu mög­lichst knal­li­gen Far­ben. Ei­nen di­rek­ten Ein­fluss auf die Haut hat die Far­be nicht. Sie wirkt eher übers Au­ge und Ge­müt des Trä­gers. So wür­de Bern­hard Gö­dert bei ei­nem Lö­wen-Fan nicht auf ein knall­ro­tes Ta­pe am Knie be­ste­hen. In Ver­bin­dung mit Licht und Son­ne je­doch kann die Far­be durch­aus ei­ne Rol­le spie­len. Gö­dert: „Schwar­ze Ta­pes wer­den in Licht und Son­ne rich­tig ak­tiv, das wirkt sehr wär­mend. Das hilft gut bei chro­nisch in­sta­bi­len Schmerz­pro­ble­men. Liegt dem Schmerz je­doch ein eher ent­zünd­li­cher Pro­zess zu­grun­de, wäh­le ich ein de­zen­tes Ta­pe, um das Are­al nicht zu über­rei­zen.“

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