Wie wir­ken die Kle­be­bän­der?

tz - - MEDIZIN -

Bern­hard Gö­dert er­klärt es so: „Die Ta­pes sind ja von der Di­cke und Elas­ti­zi­tät her der Haut nach­emp­fun­den. Sie wir­ken über die Re­zep­to­ren in der Haut. Ich set­ze al­so auf der Haut Rei­ze, die dann im um­lie­gen­den Ge­we­be und in tie­fe­ren Schich­ten wir­ken. Zu­dem sind die Struk­tu­ren ge­ra­de rund um die Wir­bel­säu­le in Seg­men­ten ver­schal­tet, und so ver­grö­ßert sich der Wir­kungs­kreis. Auf der Ebe­ne der Wir­bel­säu­le lau­fen vie­le Ei­gen­re­fle­xe ab, die ich mir zu­nut­ze ma­chen kann, um z.B. Span­nung aus Mus­keln raus­zu­neh­men. Im Ge­gen­satz zu frü­he­ren in Deutsch­land ver­wen­de­ten Ta­pes wer­den Ge­len­ke nicht ru­hig­ge­stellt, son­dern von den Ki­ne­sio-Ta­pes in ih­rer Funk­ti­on un­ter­stützt. Letzt­lich geht es im­mer dar­um, die Selbst­hei­lungs­kräf­te des Kör­pers an­zu­re­gen. Der Mus­kel ar­bei­tet wei­ter. Das för­dert die Durch­blu­tung und Ver­sor­gung des Mus­kels, Ab­fall­stof­fe kön­nen leich­ter ab­trans­por­tiert wer­den.

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