Sie­gen mit den Me­di­en

tz - - DIE US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL -

Do­nald Trump hat wäh­rend sei­nes Wahl­kamp­fes oft be­tont, wie kor­rupt Cl­in­ton sei und dass sie nur ein wei­te­res Zahn­rad im po­li­tisch kor­rup­ten Esta­blish­ment Die neu­en Me­di­en und der USPrä­si­dent – die­se Ver­bin­dung hat ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on. John F. Ken­ne­dy ver­dank­te sei­nen Sieg im Jahr 1961 der Tat­sa­che, dass er, sei­ne Frau Ja­ckie und die Kin­der so un­glaub­lich te­le­gen wa­ren. Ken­ne­dy gilt da­her auch als Fern­seh­prä­si­dent. Bill Cl­in­ton (Amts­zeit 1993 – 2001) ver­schick­te im No­vem­ber 1998 die ers­te E-Mail ei­nes Prä­si­den­ten, die Nach­richt ging an die As­tro­nau­ten ins Space­shut­tle. Die Nach­richt wur­de üb­ri­gens von ei­nem Lap­top ge­sen­det, da Cl­in­ton da­mals bei Freun­den in Ar­k­an­sas zu Be­such war. Der schei­den­de Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma hat als Meis­ter im Jon­glie­ren mit Face­book, Twit­ter und Youtube ei­ge­ne Maß­stä­be ge­setzt. Oba­ma hat auch ei­ne ei­ge­ne Home­page, mit der er die von ihm ge­wünsch­ten Mei­nun­gen und In­for­ma­tio­nen ver­brei­ten kann. Das wür­de Do­nald Trump ja auch gern tun – aber er hat Twit­ter-Ver­bot. Sei­ne Be­ra­ter ha­ben sei­nen Ac­count still­ge - legt, weil Trump gern mit­ten in der Nacht Geg­ner und Kri­ti­ker per Kurz­nach­rich­ten übel be­lei­digt und be­schimpft hat.

Wenn Hil­la­ry am En­de ju­belt, blei­ben die USA ein wohl en­ger Ver­bün­de­ter Deutsch­lands

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