-Stich­wort

St. Martin

tz - - EÜNCHEN+RENION -

Martin von Tours (Stadt in Frank­reich) war ein Sol­dat der gal­li­schen Ar­mee im 4. Jahr­hun­dert. Die Gar­dis­ten tru­gen da­mals über dem Pan­zer ei­nen Man­tel. Als Martin vor ei­nem Stadt­tor ei­nen ar­men, un­be­klei­de­ten Mann sah, soll er mit sei­nem Schwert den Man­tel ge­teilt und dem Ar­men ei­ne Hälf­te ge­ge­ben ha­ben. In der Nacht sei ihm dar­auf­hin Je­sus er­schie­nen, der die­se Man­tel­hälf­te trug. Dar­auf­hin wur­den vie­le Ge­schich­ten über den Jün­ger Je­su er­zählt. So soll sich Martin aus Be­schei­den­heit im Gän­se­stall ver­steckt ha­ben, als ihn die Ein­woh­ner zum Bi­schof er­nen­nen woll­ten – da­her der Brauch der Mar­tins­gans. Martin gilt als Schutz­hei­li­ger der Rei­sen­den, Ar­men, Bett­ler und Rei­ter. Sein Ge­denk­tag ist der 11. No­vem­ber.

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