Prä­si­dent für al­le Bür­ger

tz - - TRUMP – NEUER US-PRÄSIDENT -

wel­cher Kan­di­dat der we­ni­ger un­be­lieb­te­re war. Vor­teil Trump: 27 Pro­zent sei­ner Wäh­ler ha­ben ihn haupt­säch­lich des­halb ge­wählt, weil sie Cl­in­ton ab­lehn­ten – um­ge­kehrt wa­ren es nur 20 Pro­zent. ■ Vor­ar­beit der Re­pu­bli­ka­ner: Nicht zu un­ter­schät­zen ist die mas­si­ve Vor­ar­beit der re­pu­bli­ka­ni­schen Par­tei. Seit dem Som­mer 2013 hat­te die Par­tei dau­er­haft Wahl­kampf­per­so­nal in den meis­t­um­kämpf­ten Schlüs­sel­staa­ten sta­tio­niert. Die­se Mit­ar­bei­ter wa­ren vor al­lem da­mit be­schäf­tigt, mög­li­chen Wäh­lern da­bei zu hel­fen, sich für die Wahl re­gis­trie­ren zu las­sen. Der Er­folg: Trump konn­te vie­le Wäh­ler an die Ur­nen brin­gen, die zu­vor nicht zur Wahl ge­gan­gen sind. ■ Wei­ße Wahl:

Nach­dem sein Sieg fest­stand, wand­te sich der de­si­gnier­te Prä­si­dent Do­nald Trump an sein Volk:

„Jetzt ist es an der Zeit, dass Ame­ri­ka die Wun­den der Spal­tung schließt. (...) Ich sa­ge zu al­len Re­pu­bli­ka­nern und De­mo­kra­ten und Par­tei­lo­sen im gan­zen Land, dass es nun an der Zeit ist, als ge­ein­tes Volk zu­sam­men­zu­kom­men. (...)

Ich ver­spre­che je­dem Bür­ger un­se­res Lan­des, dass ich ein Prä­si­dent für al­le Ame­ri­ka­ner sein wer­de. Und das ist mir sehr wich­tig. Zu den­je­ni­gen, die sich in der Ver­gan­gen­heit da­zu ent­schie­den ha­ben, mich nicht zu un­ter­stüt­zen – und da­von gab es ei­ni­ge – ich wen­de mich an Sie und bit­te um Ori­en­tie­rung und Hil­fe, da­mit wir zu­sam­men­ar­bei­ten und un­ser groß­ar­ti­ges Land ei­nen kön­nen.

Wie ich von An­fang an ge­sagt ha­be: Wir ha­ben kei­nen Wahl­kampf ge­führt, son­dern viel­mehr ei­ne un­glaub­li­che und groß­ar­ti­ge Be­we­gung von Mil­lio­nen hart ar­bei­ten­der Män­ner und Frau­en, die ihr Land lie­ben und ei­ne bes­se­re, leuch­ten­de­re Zu­kunft für sich und ih­re Fa­mi­lie wol­len.

Die­ser Be­we­gung ge­hö­ren Ame­ri­ka­ner al­ler Ras­sen, Re­li­gio­nen, Her­kunft und Über­zeu­gun­gen an, die wol­len und er­war­ten, dass un­se­re Re­gie­rung dem Volk dient. Und ge­nau das wird sie tun.

Wir wer­den zu­sam­men­ar­bei­ten, um mit der drin­gen­den Auf­ga­be zu be­gin­nen, un­se­re Na­ti­on wie­der­auf­zu­bau­en und den Ame­ri­ka­ni­schen Traum neu zu be­le­ben.

(...) Je­der ein­zel­ne Ame­ri­ka­ner und je­de ein­zel­ne Ame­ri­ka­ne­rin wird die Mög­lich­keit ha­ben, sein oder ihr volls­tes Po­ten­zi­al zu er­rei­chen. Die ver­ges­se­nen Män­ner und Frau­en un­se­res Lan­des wer­den nicht mehr ver­ges­sen wer­den.

Wir wer­den uns um un­se­re so­zia­len Brenn­punk­te küm­mern und un­se­re Stra­ßen, Brü­cken, Tun­nel, Flug­hä­fen, Schu­len und Kran­ken­häu­ser wie­der­auf­bau­en. Wir wer­den un­se­re In­fra­struk­tur, die üb­ri­gens al­len über­le­gen sein wird, wie­der­auf­bau­en. Und wir wer­den bei die­sem Wie­der­auf­bau Ar­beits­plät­ze für Mil­lio­nen von Men­schen schaf­fen.

Kein Traum ist zu groß, kei­ne Her­aus­for­de­rung ist zu groß. Nichts, was wir für un­se­re Zu­kunft wol­len, ist au­ßer Reich­wei­te. Ame­ri­ka wird sich nicht mehr mit we­ni­ger als dem Bes­ten zu­frie­den­ge­ben. (…)

Ich will der Welt­ge­mein­schaft sa­gen: Auch wenn wir Ame­ri­kas In­ter­es­sen im­mer an ers­te Stel­le set­zen wer­den, wer­den wir mit al­len fair um­ge­hen, mit al­len. Al­len Völ­kern und al­len an­de­ren Na­tio­nen. Wir wer­den ge­mein­sa­me Grund­la­gen an­stre­ben, nicht Feind­se­lig­keit. Part­ner­schaft, nicht Kon­flikt. (...)

Es ist, wie man sagt, ein his­to­ri­sches Er­eig­nis ge­we­sen. Aber um wirk­lich his­to­risch zu sein, müs­sen wir groß­ar­ti­ge Ar­beit leis­ten. Und ich ver­spre­che euch, dass ich euch nicht im Stich las­sen wer­de. Wir wer­den groß­ar­ti­ge Ar­beit leis­ten. Ich freue mich sehr dar­auf, eu­er Prä­si­dent zu sein. (...)

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