So hat Trump die US-Wahl ge­won­nen

tz - - TRUMP – NEUER US-PRÄSIDENT - MARC KNIEPKAMP

■ Der Un­ter­schätz­te: Von An­fang an ist Do­nald Trump von sei­ner Kon­kur­renz nicht ernst ge­nom­men wor­den. Hil­la­ry Cl­in­ton hät­te sich bei Trumps Kon­tra­hen­ten aus den Vor­wah­len er­kun­di­gen kön­nen, um her­aus­zu­fin­den, dass dies ein Feh­ler ist. Mit al­len Was­sern ge­wa­sche­ne Po­lit-Pro­fis, Se­na­to­ren und Gou­ver­neu­re muss­ten nach und nach die Se­gel strei­chen ge­gen die­sen un­ge­ho­bel­ten Sei­ten­ein­stei­ger, der sie vor lau­fen­der Ka­me­ra be­lei­dig­te und gleich­zei­tig von Wahl­sieg zu Wahl­sieg eil­te. Als er dann auf Cl­in­ton traf, rech­ne­ten die Ex­per­ten im­mer noch da­mit, dass ihm sei­ne vul­gä­re Rhe­to­rik, sei­ne mit of­fen­sicht­li­chen Lü­gen und Be­lei­di­gun­gen bei­na­he Die eth­ni­sche je­der Be­völ­ke­rungs­grup­pe Zu­ge­hö­rig­keit stand bei die­von La­ti­nos bis hin zu Kriegs­ser Wahl so sehr im Mit­tel­ve­te­ra­nen scha­det. All das punkt wie sel­ten zu­vor. Die konn­te ihm nichts an­ha­ben Grund­la­ge für Trumps Sieg und führ­te nur da­zu, dass auch sind sei­ne wei­ßen, männ­liCl­in­tons Team ih­ren Geg­ner chen Wäh­ler. Hät­ten nur un­ter­schätz­te. wei­ße Män­ner ge­wählt, hät■ Ame­ri­kas Wut­bür­ger: Trump te Trump 63 Pro­zent er­hal­hat sei­ne gan­ze Kam­pa­gne ten, Cl­in­ton nur 31 Pro­zent. dar­auf auf­ge­baut, die Wut der mi­lie wol­len.“Tat­säch­lich trat le sei­nes Tri­umphs zu ver­wan„den Kor­rup­ti­ons­sumpf in Un­ter den wei­ßen Män­nern von der Glo­ba­li­sie­rung ab­ge­Trump nicht so sehr wie der deln. In­ter­es­sant: bei den reiWa­shing­ton tro­cken­le­gen“, oh­ne Col­le­ge-Ab­schluss ist häng­ten Ame­ri­ka­ner zu kaKan­di­dat ei­ner be­stimm­ten chen Ame­ri­ka­nern war die kün­dig­te Trump in sei­nem der Ab­stand so­gar noch grö­na­li­sie­ren. Nach­wahl­be­fraPar­tei auf, son­dern wie der Ent­wick­lung ge­nau um­geWahl­kampf voll­mun­dig an. ßer: 72 Pro­zent ha­ben für gun­gen zei­gen, dass Trump Füh­rer ei­ner Wi­der­stands­be­kehrt: Hier konn­te Trump weSei­ne Kon­kur­ren­tin prä­senTrump ge­stimmt, 23 Pro­zent sei­ne Wäh­ler da­zu ge­bracht we­gung. Trump konn­te da­mit ni­ger über­zeu­gen als die frü­tier­te Trump als Bei­spiel für für Cl­in­ton. Um den Vor­hat, für den Kan­di­da­ten mit auch klas­si­sche Wäh­ler der he­ren re­pu­bli­ka­ni­schen Kan­die­ses „ka­put­te Sys­tem“Wa­s­prung Trumps bei den wei­we­ni­ger Er­fah­rung und dem De­mo­kra­ten auf sei­ne Sei­te di­da­ten bei den drei ver­gan­geshing­ton. Es ge­lang ihm, die ßen Ame­ri­ka­nern ein­zu­ho­schlech­te­ren Ur­teils­ver­mö­gen zie­hen. So hat­te Oba­ma je­nen Wah­len. Schuld da­für E-Mail-Af­fä­re zu ei­nem der len, hät­te Cl­in­ton be­son­ders zu stim­men. Sein Trumpf: Er weils 60 Pro­zent der Wäh­ler könn­te der wirt­schaft­li­che zen­tra­len Wahl­kampf­the­men stark bei den Min­der­hei­ten galt als ehr­li­cher und glaub­mit ei­nem Ein­kom­men von Ab­schot­tungs­kurs Trumps zu ma­chen und dau­er­haft am punk­ten müs­sen – doch das wür­di­ger als Hil­la­ry Cl­in­ton. we­ni­ger als 50 000 US-Dol­lar sein, mit dem er die ab­ge­hän­gKö­cheln zu hal­ten. Der Er­ge­lan­gihr­nicht.Zwar­stim­mTrump selbst stellt klar: „Wir für sich be­geis­tern kön­nen. ten Ame­ri­ka­ner auf sei­ne Sei­folg: 63 Pro­zent der Ame­ri­ka­ten Afro­ame­ri­ka­ner (88 ha­ben kei­nen Wahl­kampf geCl­in­ton er­rang in die­ser Be­te zie­hen konn­te. ner wa­ren be­un­ru­higt dar­üPro­zent), La­ti­nos (65 Pro­führt, son­dern viel­mehr ei­ne völ­ke­rungs­grup­pe nur noch ■ Ve­rän­de­rung: Chan­ge – mit ber, dass Cl­in­ton Di­enst-Mails zent) und Asia­ten (65 Proun­glaub­li­che und groß­ar­ti­ge 52 Pro­zent der Stim­men – ein die­sem Mot­to hat­te Prä­si­dent über ih­ren pri­va­ten Ser­ver zent) in der Mehr­zahl für Be­we­gung von Mil­lio­nen hart ver­hee­ren­der Rück­gang. So Ba­rack Oba­ma vor acht Jah­ver­schickt hat­te. Das Ge­fühl: Cl­in­ton – al­ler­dings hat­te ar­bei­ten­der Män­ner und Frau­ge­lang es Trump, die tra­di­tio­ren den Ein­zug ins Wei­ße „Die da in Wa­shing­ton“haOba­ma bei die­sen Be­völ­ke­en, die ihr Land lie­ben und nell de­mo­kra­ti­schen Staa­ten Haus ge­schafft. Auch Trump ben sich den Staat un­ter den rungs­grup­pen deut­lich stär­ei­ne bes­se­re, leuch­ten­de­re ge­punk­tet.imein­st­in­dus­tri­ell­ge­präg­ten­ver­spricht­s­ei­nenWäh­lernNa­gel­ge­ris­sen.So­wa­ramEn-ker Zu­kunft für sich und ih­re Fa- Mitt­le­ren Wes­ten in ei­ne Säu- Ve­rän­de­rung. Nur er kön­ne de auch wahl­ent­schei­dend,

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