Bör­sen blei­ben ge­las­sen

tz - - TRUMP – NEUER US-PRÄSIDENT -

An­le­ger welt­weit ha­ben nach dem ers­ten Schock über den Sieg von Do­nald Trump bei der USPrä­si­dent­schafts­wahl Ge­las­sen­heit ge­zeigt. An­ders als im Ju­ni nach dem über­ra­schen­den Ja der Bri­ten zum Br­ex­it sta­bi­li­sier­ten sich die Kur­se am Mitt­woch nach an­fäng­li­chen Ab­schlä­gen weit­ge­hend wie­der und stie­gen teil­wei­se so­gar an.

Der Deut­sche Ak­ti­en­in­dex (Dax) star­te­te mit Ver­lus­ten von 2,87 Pro­zent in den Han­del, ver­rin­ger­te das Mi­nus aber schnell und dreh­te am Nach­mit­tag so­gar leicht ins Plus. Grund­sätz­lich ähn­lich ver­lief die Ent­wick­lung auch an den üb­ri­gen Bör­sen­stand­or­ten in Eu­ro­pa, wo­bei das Plus in Lon­don deut­li­cher aus­fiel als an­ders­wo. Le­dig­lich in Asi­en, wo wich­ti­ge Bör­sen be­reits kurz nach Be­kannt­ga­be der US-Wah­l­er­geb­nis­se schlos­sen, blieb es bei ne­ga­ti­ven Schluss­wer­ten.

In New York stieg der Ak­ti­en­in­dex Dow Jo­nes zum Han­dels­auf­takt um 0,5 Pro­zent an. Der klei­ne­re Nas­daq Com­po­si­te In­dex ver­lor zu­gleich 0,1 Pro­zent auf 5189,33 Punk­te. Der US-Dol­lar, der am Mor­gen an Wert ver­lo­ren hat­te, sta­bi­li­sier­te sich am frü­hen Nach­mit­tag wie­der und no­tier­te da­nach so­gar et­was stär­ker als am Vor­tag.

In­ter­es­sant sind al­ler­dings die Fein­hei­ten: Po­si­tiv ent­wi­ckel­ten sich et­wa Phar­ma­wer­te, da Trumps Ri­va­lin Hil­la­ry Cl­in­ton die Me­di­ka­men­ten­prei­se be­gren­zen woll­te, so­wie Wer­te von Un­ter­neh­men, die mit Mi­li­tär­gü­tern zu tun ha­ben, weil von Trump hö­he­re Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben er­war­tet wer­den. Ne­ga­tiv no­tier­ten bei­spiels­wei­se Au­to­mo­bil- und Ban­ken­wer­te, die un­ter der von Trump an­ge­kün­dig­ten stär­ke­ren Ab­schot­tung des US-Mark­tes lei­den könn­ten.

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