Ab 600 Eu­ro

tz - - MENSCHEN - SAN­DRA BROCKÖTTER

zum Kunst­händ­ler an ei­nen Tisch zu­sam­men­zu­brin­gen.“Au­ßer­dem moch­te er es nicht gern, al­lein zu sein, wie Uschi Acker­mann er­zählt. „Nicht so wie ich, die ger­ne mit ih­ren Möp­sen in Ru­he auf dem So­fa sitzt. Nein – das wä­re für Gerd nichts ge­we­sen. Die Be­wir­tung war sein Le­ben“, er­klärt die Wit­we. Bei je­der gro­ßen Par­ty oder je­dem noch so klei­nen Din­ner ent­ging dem Blick des Par­ty-Kö­nigs nichts. „Auch pri­vat hat­te er im­mer al­les im Griff. Wenn auch nur ei­ne klei­ne Glüh­bir­ne nicht brann­te, sah Gerd das so­fort.“

Die Pas­si­on des baye­ri­schen Ta­fel­de­ckers war es, Men­schen glück­lich zu ma­chen: „Gun­ter Sachs war nach ei­ner Par­ty so be­geis­tert, dass er nicht nur ein en­ger Freund wur­de, son­dern uns auch ei­ne sei­ner Fo­to­gra­fi­en schenk­te.“

Auf dem Weg in den Olymp des Ca­te­ring hat­te der Ta­fel­de­cker vie­le Freun­de ge­fun­den. „Lei­der sind da­von nicht mehr so vie­le üb­rig“, so Uschi Acker­mann. Nicht so Er­win Mül­ler. „Noch heu­te sind wir eng be­freun­det und schwel­gen ger­ne in Er­in­ne­run­gen. Des­we­gen ha­be ich Er­win auch die selbst spie­len­de Zit­ter ge­schenkt, mit der Gerd den ei­nen oder an­de­ren Gast ver­äp­pel­te.“Denn der Ca­te­rer hät­te zwar selbst gern ein In­stru­ment ge­spielt, hat­te aber nie die Zeit, ei­nes zu er­ler­nen. „Des­we­gen gibt es auch noch ein Ak­kor­de­on

, das eben­falls selbst spielt –mit ein­ge­bau­tem Kas­set­ten­re­kor­der, wel­ches nun auch ver­stei­gert wird.“

Für den Ta­fel­de­cker gab es kei­ne Gren­zen. „Er mach­te im­mer al­les mög­lich – auch ein In­stru­ment zu spie­len, das er gar nicht be­herrsch­te“, so die Wit­we. „Wir ha­ben viel ge­mein­sam er­lebt – ei­ne span­nen­de Zeit, die un­ver­gess­lich bleibt.“

Je­des Stück auf den über 200 Sei­ten des Auk­ti­ons­ka­ta­logs er­zählt sei­ne ei­ge­ne Ge­schich­te. Ei­ne Ge­schich­te, die sich der Meist­bie­ten­de am 6. De­zem­ber ins ei­ge­ne Haus ho­len kann.

Fo­tos: Heinz Weiß­fuß (6), To­mi Ham­pel (5), fkn (2), Tho­mas Trinkl für En­gel & Völ­kers

Für die Kor­ken­zie­her­samm­lung (un­ten) und den Bal­des­sa­ri­ni-Ball, auf dem die PR-La­dy sitzt, kann auch ge­bo­ten wer­den Gerd Kä­fer mit Gat­tin Uschi Acker­mann und Mops Sir Hen­ry. Auch der Kaka­du aus Nym­phen­bur­ger Por­zel­lan (hin­ten im Bild) wird ver­stei­gert Der Ca­te­rer sam­mel­te fast 80 ver­schie­de­ne Spa­zier­stö­cke Nym­phen­bur­ger Por­zel­lan ge­hör­te zu ei­nem schö­nen Din­ner-Tisch in Kitz­bü­hel PR-La­dy Uschi Acker­mann (r.) mit tz-Ko­lum­nis­tin San­dra Brockötter

Die Trep­pe aus ei­nem fran­zö­si­schen Schloss ist der Hin­gu­cker im Par­ty­turm der Vil­la (439 Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che) in Kitz­bü­hel, die bei En­gel & Völ­kers für 7,3 Mil­lio­nen Eu­ro zum Ver­kauf steht Die Zit­ter, die in­zwi­schen Er­win Mül­ler ge­hört, und das Ak­kor­de­on, das zu ver­stei­gern ist, spie­len Mu­sik von der Kas­set­te

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