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tz - - MENSCHEN -

Chan­ce – mein Mann über­re­de­te ihn und war ganz see­lig, die per­fek­te Trep­pe für den Turm ge­fun­den zu ha­ben. Er hat­te ei­nen Blick für De­kostü­cke. Ei­gent­lich ist ein In­nen­ar­chi­tekt an ihm ver­lo­ren ge­gan­gen.“

Vor ei­ni­gen Jah­ren sah Kä­fer bei Ver­wand­ten ei­ne al­te gro­ße Wä­sche­schleu­der und bat um ei­ne Leih­ga­be. „Ich hab mich noch ge­fragt, war­um, aber dann be­stell­te Gerd ei­nen Glas­plat­te, die er auf der Schleu­der plat­zier­te, und schon hat­ten wir ei­nen Steh­tisch im Gar­ten“, er­in­nert sich Uschi Acker­mann.

Der Mann, der die Ca­te­ring­welt in Deutsch­land re­vo­lu­tio­nier­te, war höchst krea­tiv und hat­te ei­nen Hang zum Per­fek­tio­nis­mus. Al­les muss­te pas­sen – bis ins letz­te De­tail. „Wir be­sa­ßen un­zäh­li­ge ver­schie­de­ne Por­zel­lan­va­ria­tio­nen von Nym­phen­burg . Es war sein Lieb­lings­ser­vice.“Je­des Wo­che­n­en­de wur­de der Tisch in der Stu­be an­ders ge­deckt und zehn bis zwölf Gäs­te ein­ge­la­den. „Gerd hat es ge­liebt, ver­schie­dens­te Men­schen vom Arzt bis

Das nor­di­sche Re­fu­gi­um auf Sylt (110 Qua­drat­me­ter, 1,65 Mio. Kauf­preis). Dort er­hiel­ten sie das Werk von Gun­ter Sachs (r.)

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