Stefan Glo­wacz (51)

tz - - DRAUßEN -

Aben­teu­rer Stefan Glo­wacz mag den Herbst. Wenn sich sein Bio - rhyth­mus in der dunk­len Jah­res­zeit ver­än­dert, gibt er sich dem hin.

Der Herbst ist mei­ne liebs­te Jah­res­zeit, auch we­gen sei­ner Me­lan­cho­lie. Das Le­ben wird ru­hi­ger an den kur­zen Ta­gen, was sich na­tür­lich auf Biorhyth­mus und Ge­müts­zu­stand aus­wirkt. Nach Ein­bruch der Dun­kel­heit ist für mich der Tag ge­lau­fen. Da­her trai­nie­re ich im Herbst am Vor­mit­tag. Am Abend ist die Ver­su­chung So­fa ein­fach zu groß. Die­sem Wunsch nach Ru­he ge­be ich nach. Die­ses Jahr ent­flie­he ich der dunk­len Jah­res­zeit und rei­se nach Ku­ba, wo sich die Klet­ter­sze­ne in Auf­bruch­stim­mung be­fin­det. Soll­te mich ei­ne Grip­pe er­wi­schen, schwe­be ich wie vie­le an­de­re Män­ner in Le­bens­ge­fahr und las­se das mein Um­feld im Mi­nu­ten­takt wis­sen. Ich bin al­so ein un­ge­dul­di­ger, ner­vi­ger Pa­ti­ent. Am En­de hel­fen nur Ge­duld und Ru­he.

Ich freue mich auf den ers­ten Schnee und mag den Herbst. Was man­geln­des Son­nen­licht be­trifft, ha­be ich mei­ne Ak­kus ge­ra­de im Ur­laub in war­men Ge­fil­den für den be­vor­ste­hen­den Win­ter voll auf­ge­tankt. Jetzt heißt es wie­der: Warm an­zie­hen und trai­nie­ren! Ich trei­be grund­sätz­lich viel Sport und ach­te auf ei­ne ge­sun­de Er­näh­rung. Wenn sich ei­ne Grip­pe an­bahnt, scho­ne ich mei­nen Kör­per. Spü­re ich, dass mein Bo­dy schwä­chelt, trin­ke ich so­fort hei­ße Zi­tro­ne mit fri­scher Pfef­fer­min­ze, Ho­nig und viel Ing­wer.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.