Der SPD-Vi­ze ver­tei­digt die Mau­er – und das sa­gen ih­re Kri­ti­ker

Ver­que­rung der Fak­ten Lärm­schutz ist Vor­wand Stadt oh­ne Wi­der­stand So kei­ne In­te­gra­ti­on

tz - - KULTUR & TV - RO­LAND FI­SCHER, MÜNCH­NER SPD-VI­ZE GUI­DO BUCHOLTZ, BEZIRKSVIZE PERLACH MAT­THI­AS WEIN­ZIERL, BAYE­RI­SCHER FLÜCHT­LINGS­RAT JIM­MY HART­WIG, EX-FUSSBALLPROFI

Ich bin ent­setzt über die­se Ak­ti­on aus­ge­rech­net am Jah­res­tag des Mau­er­baus, das hier ist ei­ne Ver­que­rung der Tatsachen. Die­se Mau­er ist das Er­geb­nis ei­nes ju­ris­ti­schen Pro­zes­ses. Auch um Ki­tas wer­den Lärm­schutz­wän­de ge­baut. Die­se Sa­ti­reAk­ti­on ist su­per! Der Lärm­schutz war nur vor­ge­scho­ben. Es gab On­line-Pe­ti­tio­nen, die sich ge­gen das Heim an sich aus­ge­spro­chen hat­ten. Ich bin froh, die Dis­kus­si­on mit mei­nem Vi­deo ent­facht zu ha­ben. Die Stadt ging hier den Weg des ge­rings­ten Wi­der­stands, als sie der Mau­er zu­stimm­te. Die Flücht­lin­ge be­kom­men zum Ge­wer­be auf der an­de­ren Stra­ßen­sei­te kei­nen Lärm­schutz. Wie soll man denn die jun­gen Flücht­lin­ge in­ter­gie­ren, wenn man sie mit ei­ner rie­si­gen Mau­er vom Wohn­ge­biet ab­schot­tet? Je­des Bun­des­li­ga­spiel ist laut, da müss­te um je­des Sta­di­on ei­ne 300-Me­ter-Mau­er rum­ge­baut wer­den.

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