Rück­kehr nach Jah­ren

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Al­les be­gann mit ei­nem Schock­mo­ment: Bei der Fei­er zum 50. Ge­burts­tag ih­res Man­nes Tho­mas (Ger­ry Hung­bau­er) muss Pe­tra Jan­sen (An­ge­la Roy) mit an­se­hen, wie er ei­ne an­de­re küsst, wor­auf­hin sie sich von ihm trennt. Das ist zehn Jah­re her, die un­ter Fans le­gen­dä­re Sze­ne war der Herz­schmerz-Auf­takt von Ro­te Ro­sen, der ers­ten Te­le­no­ve­la im deut­schen Fern­se­hen, bei der ei­ne Frau über vier­zig im Zen­trum stand. Nach der Auf­takt­staf­fel schied die Haupt­ak­teu­rin An­ge­la Roy (59) aus der Se­rie aus – und kehrt heu­te, zum zehn­jäh­ri­gen Se­ri­en­ju­bi­lä­um, das mit vier be­son­de­ren Fol­gen ge­fei­ert wird, zu­rück.

Frau Roy, wie war das Wie­der­se­hen mit den Kol­le­gen?

An­ge­la Roy: Auf­re­gend, das hat­te et­was von ei­nem Klas­sen­tref­fen. Als mich die Kol­le­gen von einst be­grüß­ten, To­nas­sis­ten­ten, Ka­me­ra­leu­te, Schau­spiel­kol­le­gen, war das fast schon er­grei­fend, und ich hat­te das Ge­fühl, als ob wir erst ges­tern zu­sam­men­ge­ar­bei­tet hät­ten.

Da­bei ha­ben Sie zu­nächst ge­zö­gert, ob Sie über­haupt zu­rück­keh­ren soll­ten …

Roy: Das ist rich­tig. Ich woll­te, dass mich die Ro­te Ro­sen- Fans der ers­ten St­un­de in gu­ter Er­in­ne­rung be­hal­ten. Die Ge­schich­te der Pe­tra, die ja da­mals ab­ge­schlos­sen war, soll­te nicht be­schä­digt wer­den durch ei­nen klei­nen Gast­auf­tritt. Was hat Sie um­ge­stimmt? Roy: Ich fand die Sto­ry gut, dass Pe­tra beim Fest zum 60. Ge­burts­tag ih­res Ex-Man­nes auf­tau­chen soll­te. Da schließt sich ein Kreis.

Fo­tos: ARD, ZDF (Dicks)

Ma­rie­le Mil­lo­witsch (rech­tes Bild) spielt im ZDF ei­ne krebs­kran­ke Ärz­tin. Und An­ge­la Roy (un­ten) kommt ab heu­te für vier Fol­gen zu­rück an den Ort ih­res größ­ten Er­fol­ges: die ARDSe­rie „Ro­te Ro­sen“

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