Bes­ser schüt­zen!

tz - - BUNT GEMISCHT - Dr. med. He­ri­bert Kon­va­lin vom mvZ im He­li­os

Mein Sohn (15) fährt gern Ski, doch mit sei­ner Aus­rüs­tung nimmt er es nicht so ge­nau. Wor­auf soll­te er auf kei­nen Fall ver­zich­ten?

Die pas­sen­de Schutz­aus­rüs­tung ist ei­ne wich­ti­ge Prä­ven­tiv­maß­nah­me zur Ver­mei­dung von schwer­wie­gen­den Ver­let­zun­gen. Ein gu­tes Bei­spiel ist der Ski­helm: 85 Pro­zent al­ler Schä­del- und Hirn­ver­let­zun­gen kön­nen ver­mie­den wer­den, wenn der Ski­fah­rer ei­nen Helm trägt. Wich­tig ist, dass der Helm gut sitzt und der Kinn­rie­men mög­lichst straff ein­ge­stellt ist, zwi­schen Kinn und Rie­men soll­te nur noch ein Fin­ger pas­sen. Die Ski­bril­le – ein wei­te­res Muss – soll­te ge­nau ins Ge­sichts­feld des Helms pas­sen. Für ei­ne hö­he­re Si­cher­heit hat sich auch das Tra­gen ei­nes Rü­cken­pro­tek- tors be­währt. Mo­der­ne ge­schäum­te, CE­ge­kenn­zeich­ne­te Mo­del­le, die pass­ge­nau sit­zen, oh­ne die Be­we­gungs­frei­heit ein­zu­schrän­ken, fan­gen die bei ei­nem Sturz auf den Rü­cken ein­wir­ken­de Sto­ß­ener­gie ab und schüt­zen die Wir­bel­säu­le so ef­fek­tiv vor Ver­let­zun­gen. Ei­ne wei­te­re Schutz­maß­nah­me ist ei­ne in­di­vi­du­ell auf die Grö­ße und Ge­wicht ein­ge­stell­te Ski­bin­dung; so las­sen sich bei ei­nem Sturz z.B. sehr ef­fek­tiv Ver­let­zun­gen des Knie­ge­lenks ver­mei­den. Am bes­ten lässt Ihr Sohn die Bin­dung vor Be­ginn der Ski­sai­son vom Fach­mann elek­tro­nisch über­prü­fen.

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