„Ge­duld? War­um ei­gent­lich?“

tz - - SPORT -

Herr Hru­besch, in­wie­weit ist es ent­schei­dend für den Nach­wuchs, dass er auch früh­zei­tig an die A-Na­tio­nal­elf her­an­ge­führt wird?

Hru­besch: Ent­schei­dend ist, dass die Jungs er­ken­nen, dass das Sys­tem durch­läs­sig ist. Und das se­hen sie jetzt, in­dem man sie rein­schnup­pern lässt. Dass je­der von ih­nen nicht di­rekt von Be­ginn an spie­len wird, ist auch klar. Für sie geht es dar­um, zu be­stä­ti­gen, dass sie zu Recht da oben sind. Und das geht nur über Ar­beit. Dass der Weg bis nach oben geht, wis­sen sie. Wenn sie se­hen, wie vie­le Spie­ler aus der Eu­ro­pa­meis­ter-Mann­schaft 2009 im Jahr 2014 Welt­meis­ter wur­den, kön­nen sie sich die Fra­ge ja al­lein be­ant­wor­ten.

Auf der Po­si­ti­on von To­ni Kroos zum Bei­spiel dürf­te für die jun­gen Wil­den aber erst mal Ge­duld an­ge­sagt sein, oder?

Hru­besch: War­um soll­te man sich ge­dul­den? Die Fra­ge ist: Was ma­che ich aus mei­nem Ta­lent? Ich kann ja mit Leis­tung über-

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