Ge­trennt fei­ern?

tz - - BUNT GEMISCHT - An­onym D r. meD. Wer­ner Zirn­gibl vom mvZ im He­li­os

Mei­ne Frau kommt aus Me­xi­ko. Sie hat ei­ne gro­ße Fa­mi­lie, und ihr Pa­pa wird zwi­schen Weih­nach­ten und Sil­ves­ter 80. Noch da­zu ist un­se­re ge­mein­sa­me Toch­ter 15 ge­wor­den, und die­ser 15. Ge­burts­tag wird in Me­xi­ko im­mer groß ge­fei­ert. Da gibt es ein Fest, wo das Mäd­chen ganz stolz al­len prä­sen­tiert wird, weil es jetzt so­zu­sa­gen ei­ne Frau ge­wor­den ist. Al­so, ums kurz zu ma­chen: Mei­ne Frau will Weih­nach­ten mit un­se­ren bei­den Kin­dern in Me­xi­ko ver­brin­gen. Ich aber möch­te mei­ne Mut­ter nicht al­lei­ne las­sen. Im Früh­jahr ist mein Va­ter ver­stor­ben. Sie kön­nen sich vor­stel­len, dass wir da nicht ei­ner Mei­nung sind.

Ich kann Sie bei­de mehr als gut ver­ste­hen. Ih­re Frau freut sich ver­mut­lich schon lan­ge dar­auf, wie­der „nach Hau­se“zu kom­men, ins­be­son­de­re mit Blick auf die vie­len Fei­er­lich­kei­ten. Sie fragt sich wohl auch, wie oft sie noch mit dem rüs­ti­gen Pa­pa fei­ern kann. Ih­re Ge­dan­ken aber sind bei Ih­rer Mut­ter, die ge­ra­de jetzt ei­ne Stüt­ze braucht. Ich wür­de ver­su­chen, mög­lichst ru­hig über al­les zu spre­chen. Schön wär’s, wenn Sie sich ge­gen­sei­tig kei­ne Vor­wür­fe ma­chen. Ich wür­de aber auch sa­gen, wie weh Ih­nen das tut. Auch wenn’s (hof­fent­lich) die ab­so­lu­te Aus­nah­me bleibt. der Ein­satz von Schmerz­mit­teln und/oder In­jek­tio­nen zur Ent­zün­dungs­hem­mung an­ge­zeigt sind. Be­währt ha­ben sich zu­dem ei­ne Phy­sio­the­ra­pie Ich ver­mu­te, dass bei Ih­nen ein so­wie das Er­ler­nen von aus­gleiRSI-Syn­drom vor­liegt. RSI steht chen­den Dehn- und Kräf­ti­gungs­für Re­pe­ti­ti­ve Strain In­ju­ry, das be­übun­gen. Und: Gestal­ten Sie Ih­ren deu­tet so viel wie „Ver­let­zung durch Ar­beits­platz ge­sün­der, et­wa mit­hil­wie­der­hol­te Be­las­tung“. Die­se Mi­fe ei­ner er­go­no­mi­schen Com­pu­ter­kro­ver­let­zun­gen be­tref­fen meist maus und Tas­ta­tur. Ge­wöh­nen Sie die Seh­nen bzw. Seh­nen­an­sät­ze an sich an, die mo­no­to­ne Be­we­gung El­len­bo­gen und/oder Un­ter­arm, im­mer mal wie­der durch Lo­ck­e­her­vor­ge­ru­fen z.B. durch ein stän­rungs­übun­gen zu un­ter­bre­chen. di­ges Kli­cken der Com­pu­ter­maus. Schon durch klei­ne Pau­sen kön­nen Da Sie an­ge­ben, dass Sie die Be­sich Mus­keln und Seh­nen rasch er­schwer­den be­reits seit ei­ni­gen Wo­ho­len. So wird ei­ner Über­las­tung vor­ge­beugt.chen­ha­ben,wir­des­höchs­teZeit, dass Sie ei­nen Or­tho­pä­den auf­su­chen – auch um ab­zu­klä­ren, ob z.B.

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