„Pep? Po­si­tiv verrückt…“

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In Gel­sen­kir­chen ge­bo­ren. Stra­ßen­fuß­bal­ler, Tech­ni­ker. Und ein fei­ner Mensch. Bei ei­ner Adi­das-Show in Düs­sel­dorf nimmt Il­kay Gün­do­gan (26), der Star von Man­ches­ter Ci­ty, sei­ne Fans in den Arm, lässt Sel­fies schie­ßen, lä­chelt, plau­dert, kickt. Und spricht mit der tz über ka­put­te Ga­ra­gen­to­re, die an­ste­hen­de Au­di­enz beim Papst, fal­sche Au­to­tü­ren und das Ge­heim­nis von Pep Guar­dio­la.

Herr Gün­do­gan, wie wird man ein Fuß­ball-Pro­fi?

Gün­do­gan (lacht): In­dem man als Kind je­den Tag in den Hof geht und Ga­ra­gen ka­putt schießt. Was ha­ben Ih­re El­tern da­zu ge­sagt? Gün­do­gan: Mei­ne El­tern ha­ben ge­lit­ten. Sie hät­ten 2014 Welt­meis­ter wer­den kön­nen, muss­ten ver­letzt pas­sen. Auch bei der EM fehl­ten Sie. Tut Ih­nen das heu­te noch weh?

Gün­do­gan: Na­tür­lich hät­te ich das ger­ne mit­ge­nom­men. Aber dar­an den­ke ich nicht mehr. Jetzt ge­nie­ße ich den Mo­ment, es ist ei­ne schö­ne Zeit. Ich bin glück­lich, dass ich wie­der ge­sund bin. Ich war sel­ber über­rascht dar­über, dass ich in der Cham­pi­ons Le­ague ge­gen Glad­bach so früh rein­ge­wor­fen wur­de. Aber es hat gut ge­klappt.

Und dann ha­ben Sie ge­gen Bar­ce­lo­na zwei To­re ge­schos­sen…

Gün­do­gan: Das fühl­te sich wun­der­bar an. Ir­gend­wann lag ich abends im Bett und muss­te schmun­zeln. Bar­ce­lo­na zu schla­gen, zwei Tref­fer zu er­zie­len – so et­was er­lebt man nicht al­le Ta­ge.

Schieds­rich­ter

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