So wich­tig sind die USA für uns

tz - - POLITIK -

Die Be­fürch­tung, dass sich das Ver­hält­nis Deutsch­lands zu den USA un­ter ei­nem US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ver­schlech­tern könn­te, ist groß. Die tz er­klärt, war­um die deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Be­zie­hun­gen so wich­tig sind – und wo Zoff droht. ■ His­to­risch: Die USA ha­ben Deutsch­land nach dem Zwei­ten Welt­krieg maß­geb­lich beim Auf­bau un­se­rer De­mo­kra­tie be­ein­flusst. Auch we­gen der Ca­re-Pa­ke­te und der al­li­ier­ten Luft­brü­cke bei der Ber­lin-Blo­cka­de wur­den die Ame­ri­ka­ner von den Deut- schen schon bald nach dem Zwei­ten Welt­krieg als Freun­de emp­fun­den. Um­ge­kehrt prä­gen auch deut­sche Ein­wan­de­rer die USA – sicht­bar in un­zäh­li­gen „Ame­ri­can Ok­to­ber­fests“oder „Miss Schwarz­wald­mä­del-Wah­len“: Deut­schame­ri­ka­ner sind die mit Ab­stand größ­te Be­völ­ke­rungs­grup­pe in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten! Über 50 Mil­lio­nen US-Ame­ri­ka­ner ga­ben in der 2010 durch­ge­führ­ten Volks­zäh­lung „Ger­man“als ih­re Haupt­ab­stam­mung an. ■ Wirt­schaft­lich: Seit 2015 sind die USA der wich­tigs­te Ex­port­kun­de der deut­schen Un­ter­neh­men – vor­her hat­te Frank­reich die­se Rol­le in­ne. Wa­ren im Wert von rund 114 Mil­li­ar­den Eu­ro wur­den aus Deutsch­land in die USA ver­kauft, um­ge­kehrt im­por­tier­te

Fo­to: dpa

Do­nald Trumps 100-Ta­ge-Pro­gramm: Vie­les bleibt noch va­ge, vie­les scheint un­be­zahl­bar

Fo­to: Ullstein

1948 US-Ro­si­nen­bom­ber über Ber­lin

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