Sie ha­ben den Kil­ler!

tz - - BAYERN -

Es war die Münch­ner Po­li­zei, die am Frei­tag­mor­gen ei­nen Mann in Ot­to­brunn ver­haf­te­te und da­mit zur Lö­sung ei­nes Mord­rät­sels bei­trug, das seit Ta­gen das Inn­tal be­schäf­tig­te. Denn vier Ta­ge zu­vor – am Mon­tag in der Früh – war die Lei­che ei­nes Er­schos­se­nen am Park­platz St­ei­ner­ne Stie­ge zwi­schen Kuf­stein und Söll ent­deckt wor­den. Am Frei­tag­abend wur­de dann be­kannt: Das Op­fer, des­sen Kör­per in die Ei­berg­klamm ge­wor­fen wer­den soll­te, sich aber an ei­nem Baum ver­fing, stammt aus Ot­to­brunn. Es soll sich um ei­nen 31-jäh­ri­gen Grie­chen han­deln ( tz be­rich­te­te). Vom mut­maß­li­chen Kil­ler, den die Po­li­zei mit­nahm, war ges­tern kaum et­was be­kannt – nur, dass er 28 Jah­re alt ist und aus dem Um­feld des Op­fers stam­men soll. In sei­ner Woh­nung ent­deck­ten Be­am­te ne­ben mög­li­chen Be­weis­mit­teln auch ei­ne Schuss­waf­fe. Der­zeit wird in Inns­bruck un­ter­sucht, ob sie auch als Tat­waf­fe in­fra­ge kommt. Da­bei könn­te es sich um ei­ne Pis­to­le han­deln, denn am Tat­ort wur­den Pa­tro­nen­hül­sen ge­fun­den – bei ei­nem Re­vol­ver blei­ben die­se in der Trom­mel. Dass ein Ge­wehr ver­wen­det wur­de, gilt auf­grund der Un­hand­lich­keit der Waf­fe als un­wahr­schein­lich.

F: zoom-ti­rol, Qu­el­le: goog­le - earth

Mon­tag­früh, Park­platz an der Ei­berg­klamm: Er­mitt­ler si­chern Spu­ren, das Op­fer lag hin­ter der Leit­plan­ke

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