Cre­tu und Bel­t­rac­chi fei­len am Ge­samt­kunst­werk

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Wolf­gang Bel­t­rac­chi (Foto rechts) – das war doch der … rich­tig, der Kunst­fäl­scher (ge­schätz­ter Scha­den: bis zu 50 Mil­lio­nen Eu­ro), der 2011 zu sechs Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt wur­de und mitt­ler­wei­le wie­der auf Be­wäh­rung frei ist. Bel­t­rac­chi ist ein wan­deln­des Cha­mä­le­on mit dem Pin­sel: Er mal­te Bil­der im Stil — al­so kei­ne „bil­li­gen Ko­pi­en“– von u. a. Max Ernst, Cam­pen­donk und Pech­stein und leim­te auch Top-Ex­per­ten. Über­führt wur­de der 65-Jäh­ri­ge 2010 nach ei­ner che­mi­schen Ana­ly­se ei­nes Ge­mäl­des. Die jet­zi­ge Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Sound-Spe­zia­list Cre­tu und Ge­mäl­de- Gu­ru Bel­t­rac­chi er­wies sich als frucht­bar (sie­he Haupt­text). Cre­tu (Foto links) schwärmt über sei­nen Kol­le­gen: „Wolf­gang ist ein groß­ar­ti­ger Künst­ler, der wie ich das Be­son­de­re sucht. Un­se­re Wahl fiel auf Aqua­rel­le – weil hier, wie bei der Mu­sik mei­nes neu­en Al­bums, al­les in­ein­an­der­fließt.“

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