Franz bleibt Eh­ren­spiel­füh­rer

tz - - SPORT -

Franz Be­cken­bau­er bleibt bis auf Wei­te­res Eh­ren­spiel­füh­rer der Na­tio­nal­mann­schaft. „Franz Be­cken­bau­er ist we­gen sei­ner gro­ßen sport­li­chen Ver­diens­te Eh­ren­spiel­füh­rer ge­wor­den, die­se Ver­diens­te blei­ben im­mer be­ste­hen. Ab­ge­se­hen da­von durch­lebt er ei­ne mensch­lich und ge­sund­heit­lich schwie­ri­ge Zeit. Es ist jetzt nicht die St­un­de, über sol­che Fra­gen nach­zu­den­ken, es sind die straf­recht­li­chen Er­mitt­lun­gen in Deutsch­land und in der Schweiz ab­zu­war­ten“, sag­te DFBPrä­si­dent Rein­hard Gr­in­del (55, Foto: dpa) in der SZ. Man müs­se, so Gr­in­del, je­dem un­ter­stel­len, dass er bei der Un­ter­su­chung der Wirt­schafts­kanz­lei Fres­hiel­ds „die Wahr­heit ge­sagt hat“. Der 71-jäh­ri­ge Be­cken­bau­er steht als ehe­ma­li­ger WMBe­wer­bungs- und spä­te­rer WM-OK-Chef auf­grund des Skan­dals um die Ver­ga­be der WM 2006 an Deutsch­land seit ge­rau­mer Zeit in der Kri­tik. Bis­lang hat der Kai­ser mit sei­nen Aus­sa­gen al­ler­dings kaum zur Auf­klä­rung der Af­fä­re um das Som­mer­mär­chen 2006 bei­ge­tra­gen. Des­halb wur­de dis­ku­tiert, in­wie­weit der Druck auf den Ka­pi­tän der deut­schen Welt­meis­ter­mann­schaft von 1974 und Te­am­chef des Welt­meis­ter-Teams von 1990 er­höht wer­den kön­ne. Gr­in­del hat der­weil er­neut das Vor­ge­hen des DFB im Zu­sam­men­hang mit dem Ver­such der Auf­klä­rung ver­tei­digt. „Der DFB hat als Sport­ver­band al­les ge­tan, was die Um­stän­de der da­ma­li­gen Zah­lung von 6,7 Mil­lio­nen Eu­ro an­be­langt. Wir hat­ten ei­ne mil­lio­nen­schwe­re un­ab­hän­gi­ge Un­ter­su­chung durch die Kanz­lei Fres­hiel­ds“, äu­ßer­te der ge­ra­de für drei wei­te­re Jah­re im Amt be­stä­tig­te Ver­bands-Boss. Fres­hiel­ds hat­te die Vor­gän­ge um die Ver­ga­be der WM an den DFB im Jahr 2000 un­ter­sucht. Die Not­wen­dig­keit, ei­nen Fres­hiel­ds-II-Re­port au­le­gen zu las­sen, sieht der DFB-Prä­si­dent nicht: „Nein, denn die Staats­an­walt­schaf­ten sind ja ak­tiv.“

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