Max völ­lig cool im Cha­os

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Das Cha­os von Sao Pau­lo bahn­te sich be­reits vor dem Ren­nen an: Der Fran­zo­se Ro­main Gros­jean ver­lor in sei­ner In­stal­la­ti­ons­run­de die Kon­trol­le über sei­nen Haas-Fer­ra­ri und lä­dier­te sei­ne Rad­auf­hän­gung so stark, dass er nicht an den Start ge­hen konn­te. Mar­cus Erics­son (Sau­ber) crash­te be­reits in der 13. Run­de, sie­ben Run­den spä­ter kam es nach ei­nem ka­pi­ta­len Un­fall von Fer­ra­ri-Pi­lot Ki­mi Räik­kö­nen zum ers­ten Ab­bruch. Nach 35 Mi­nu­ten Pau­se ver- such­te es die Renn­lei­tung er­neut, doch we­gen star­ken Re­gens wur­den die Fah­rer nach acht wei­te­ren Run­den hin­ter dem Sa­fe­ty-Car wie­der in die Box ge­schickt. Ei­ne Fort­set­zung war auf­grund der star­ken Re­gen­fäl­le frag­lich.

Völ­lig un­be­ein­druckt vom Re­gen zeig­te sich Red-Bull-Jüng­ling Max Ver­stap­pen. Der 19-Jäh­ri­ge hat­te Ni­co Ros­berg zwi­schen­durch schon über­holt, ver­zock­te sich aber beim Rei­fen­po­ker und fiel zwi­schen­zeit­lich bis auf Platz 14 zu­rück.

Mit tol­len Ma­nö­vern si­cher­te sich der bril­lant fah­ren­de Nie­der­län­der auf den Schluss­run­den letzt­lich aber noch Rang drei. Auch mit Se­bas­ti­an Vet­tel kam sich Mad Max er­neut ins Ge­he­ge. „Ich hat­te die Na­sen­spit­ze vor­ne, er hat mich von der Stre­cke ge­drängt“, schimpf­te Vet­tel nach dem Du­ell über den Bo­xen­funk. Ob das Über­hol­ma­nö­ver noch fol­gen hat, war bei Re­dak­ti­ons­schluss noch nicht klar. Im Fal­le ei­ner Fünf-Se­kun­den-Stra­fe wür­de Ver­stap­pen auf Rang vier ab­rut­schen.

Ericc­son (oben) und Raik­kö­nen chrash­ten

Fo­tos: afp, Reu­ters (2), Eib­ner

Ver­stap­pen ras­te auf Rang drei

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