Bul­ga­ri­scher ■ Mi­nis­ter­prä­si­dent wirft hin

tz - - ERSTE SEITE - Foto: afp

Po­li­ti­sche Cha­os-Ta­ge in Soia: Die Bul­ga­ren ha­ben bei der gest­ri­gen Prä­si­den­ten-Wahl den russ­land­freund­li­chen Ex-Ge­ne­ral Ru­men Ra­dew an die Staats­spit­ze ge­wählt. Als Re­ak­ti­on kün­dig­te der Mi­nis­ter­prä­si­dent Boy­ko Bo­ris­sow (Foto rechts) für „mor­gen oder über­mor­gen“sei­nen Rück­tritt an. Mit ihm wird sei­ne ge­sam­te Mit­teRechts-Re­gie­rung ab­tre­ten, nach­dem ih­re EU-freund­li­che Kan­di­da­tin Zez­ka Zat­sche­wa nur et­wa 35 Pro­zent der Stim­men ho­len konn­te. Soll­te kei­ne Re­gie­rung aus den an­de­ren Par­tei­en zu­stan­de kom­men, dro­hen dem ärms­ten EU-Land vor­ge­zo­ge­ne Neu­wah­len – die drit­ten bin­nen drei Jah­ren.

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