Bei den Steu­ern ein biss­chen um­len­ken

tz - - POLITIK -

Die Wie­der­ein­füh­rung der Ver­mö­gens­steu­er wird im Grü­nen-Wahl­pro­gramm 2017 ge­for­dert, das ist seit dem Ja des Par­tei­tags klar. Nicht be­kannt ist, wo die Gren­ze zu den „Su­per­rei­chen“ver­lau­fen soll, für die die Steu­er gilt. Sie soll ver­fas­sungs­fest, er­gie­big und um­setz­bar sein. Ein schwie­ri­ges Un­ter­fan­gen. Ei­ner der Geg­ner ist Ober­rea­lo Win­fried Kret­sch­mann, wäh­rend Jür­gen Trit­tin und die Vor­sit­zen­de Si­mo­ne Pe­ter sich freu­en.

Auch die For­de­rung nach ei­ner Ab­schaf­fung des Ehe­gat­ten­split­tings wird wie­der auf­ge­nom­men. Al­ler- dings sol­len da­von nur in Zu­kunft ge­schlos­se­ne Ehen be­trof­fen sein.

Beim The­ma Re­li­gi­on lehn­te der Par­tei­tag die An­er­ken­nung der Ver­ei­ne Di­tib, Is­lam­rat, Zen­tral­rat der Mus­li­me und VIKZ als Kör­per­schaft des öf­fent­li­chen Rechts ab. „Ei­ne Struk­tur von Ver­bän­den, die ih­re Iden­ti­tät nicht der Re­li­gi­on, son­dern der Po­li­tik der Hei­mat­län­der ver­dan­ken, hat mit Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft nichts zu tun“, so re­li­gi­ons­po­li­ti­scher Spre­cher Vol­ker Beck. Bur­ka und Ge­sichts­schlei­er fin­det man falsch, will man aber al­len­falls par­ti­ell ver­bie­ten.

Freu­de über den Be­schluss ge­gen das Ehe­gat­ten­split­ting: Spit­zen­grü­ne rund um Par­tei­che­fin Si­mo­ne Pe­ter (2. v. l.)

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