Gru­sel­fund in EnNl­schal­kinN

tz - - MÜNCHEN+RENION - JO­HAN­NES HEININGER

Ein 33-jäh­ri­ger Münch­ner hat auf ei­nem Grund­stück in Engl­schal­king am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ei­ne grau­si­ge Ent­de­ckung ge - macht. In ei­nem höl­zer­nen Ver­schlag fand er die zum Teil ske­let­tier­te Lei­che ei­nes 83-Jäh­ri­gen. Die Po­li­zei schließt aber ein Ver­bre­chen aus.

Ei­gent­lich woll­te der Münch­ner auf dem weit­läu­fi­gen und arg ver­wil­der­ten Ge­län­de an der Bro­der­sen­stra­ße nur sei­ne dort ge­la­ger­ten Win­ter­rei­fen ab­ho­len. Weil er in der Hal­le aber nur drei Stück fand, mach­te er sich auf dem Grund­stück auf die Su­che nach dem vier­ten Rei­fen. In dem of­fe - nen höl­zer­nen Ver­schlag fand er ei­nen al­ten Wohn­wa­gen vor, un­mit­tel­bar da­vor lag die Lei­che ei­nes Man­nes. Weil der Ver­we­sungs- pro­zess schon sehr stark fort­ge - strit­ten war, geht die Po­li­zei da­von aus, dass der Mann be­reits seit meh­re­ren Wo­chen tot ist.

Ei­ne ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung war laut Po­li­zei­spre­cher Wolf­gang Behr noch nicht mög­lich. Die Be­am­ten neh­men an, dass es sich bei dem To­ten um ei­nen 83-jäh­ri­gen Ukrai­ner han­delt. Hin­wei­se auf sei­ne Her­kunft fan­den die Er­mitt­ler in der un­mit­tel­ba­ren Um­ge­bung des Wohn­wa­gens. Dort stie­ßen sie of­fen­bar auf Aus­weis­do­ku­men­te.

Die Po­li­zei ver­mu­tet, dass der Mann kei­nen fes­ten Wohn­sitz hat­te, aber be­reits meh­re­re Jah­re in dem Wohn­wa­gen leb­te.

Hin­wei­se auf ein Ver­bre­chen fan­den die Er­mitt­ler al­ler­dings nicht.

F.: Goo:lE StrEEt ViEl

Auf die­sem Grund­stück lag die halbske­let­tier­te Lei­che

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