Spin­nen­pho­bie

tz - - BUNT GEMISCHT -

War­um fürch­ten sich ei­gent­lich so vie­le Men­schen vor Spin­nen? sabine e., Mün­Chen Dass in Deutsch­land kei­ne Ge­fahr von den klei­nen Kr­ab­bel­tie­ren aus­geht, ist wohl je­dem be­wusst. Den­noch ist die Angst vor Spin­nen, in der Fach­spra­che Arach­no­pho­bie ge­nannt, weit ver­brei­tet. Et­wa zehn Pro­zent der Deut­schen sind da­von be­trof­fen. Es gibt ver­schie­de­ne Theo­ri­en zum Ur­sprung die­ses Phä­no­mens. Zum ei­nen gibt es die evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­sche Er­klä­rung, dass es für un­se­re Vor­fah­ren über­le­bens­not­wen­dig war, sich vor mög­li­cher­wei­se gif­ti­gen Tie­ren in Acht zu neh­men. Die­ses Ver­hal­ten hat sich über die Ge­ne­ra­tio­nen ver­erbt und zeigt sich so - mit heu­te im­mer noch. Zu die­sem Ur­in­stinkt der Men­schen kommt bei Spin­nen noch hin­zu, dass sie sich un­vor­her­seh­bar und laut­los be­we­gen. Es kann uns er­schre­cken, wenn die Tie­re uns über­ra­schen. Die wich­tigs­te Ur­sa­che der Spin­nen­pho­bie ist wohl aber das Mo­dell­ler­nen. Kin­der schau­en sich die Angst von ih­ren El­tern ab. Wenn sich die Mut­ter vor Spin­nen ekelt, wird das Kind das In­sekt zum Bei­spiel auch nur un­ter Vor­be­halt an­fas­sen wol­len.

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