Heu­te Test des Vi­deo­schi­ris

tz - - SPORT - Foto: afp

Erst die Na­tio­nal­elf, dann die Li­ga: Mit dem Län­der­spiel­klas­si­ker in Ita­li­en macht der deut­sche Fuß­ball erst­mals Be­kannt­schaft mit dem Vi­deo­schieds­rich­ter. Kom­men­de Sai­son soll das neue tech­ni­sche Hilfs­mit­tel dann auch in der Bun­des­li­ga ge­tes­tet wer­den. „Der Fuß­ball bleibt gleich, aber wir ha­ben mit dem Vi­deo­schieds­rich­ter ein ex­tra Au­ge“, sag­te Ex-Tor­jä­ger Mar­co van Bas­ten, der als FIFA-Be­auf­trag­ter für Tech­ni­sche Ent­wick­lung fun­giert. „Wir ar­bei­ten dar­an, dass der Fuß­ball ehr­li­cher wird.“Beim Du­ell des Welt­meis­ters ge­gen Ita­li­en wird der Por­tu­gie­se Ma­nu­el de Sou­sa als Vi­deo As­sis­tant Re­fe­ree in ei­nem Raum im Sta­di­on Zu­griff auf al­le TV-Ka­nä­le des deut­schen und ita­lie­ni­schen Fern­se­hens ha­ben. Bei kla­ren Fehlent- schei­dun­gen kann er Kon­takt zum Schieds­rich­ter auf­neh­men. Spä­ter soll dann auch der Re­fe­ree die Mög­lich­keit ha­ben, strit­ti­ge Sze­nen auf ei­nem Mo­ni­tor am Spiel­feld­rand noch ein­mal zu se­hen. Die Mann­schaf­ten auf dem Platz ha­ben wie bei an­de­ren Sport­ar­ten al­ler­dings nicht die Mög­lich­keit, selbst den Vi­deo­be­weis zu for­dern.

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