Cas­sa­let­tes Prä­si-Ge­burts­tag

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Wie er sein ers­tes Ju­bi­lä­um als 1860-Prä­si­dent an die­sem Di­ens­tag ge­fei­ert ha­be? Pe­ter Cas­sa­let­te lä­chelt: „Mit ei­ner gua­den Le­ber­kas­sem­mel von der Tank­stel­le. Die hab ich mir ge­gönnt.“An­sons­ten lau­tet der Stand­punkt des 63-Jäh­ri­gen: „Gibt ja ge­ra­de nichts zu fei­ern bei uns. Ei­nen Grund gibt’s erst, wenn ich mal drei Jah­re Prä­si­dent bin und wir zu­rück in der Bun­des­li­ga sind.“

Da­von sind die Lö­wen so weit ent­fernt wie zu Be­ginn der Amts­zeit Cas­sa­let­tes am 15. No­vem­ber 2015. Trotz­dem blickt der frü­he­re Tou­ris­tik-Ma­na­ger nicht un­gern auf sein ers­tes Jahr als Prä­si­dent zu­rück. „Ich glau­be schon, dass wir in dem Jahr was be­wegt ha­ben“, sagt er. „Und wenn’s nur die Tat­sa­che ist, dass uns Ha­san Is­ma­ik mehr ge­neigt ist – und das Kli­ma ins­ge­samt bes­ser ge­wor­den ist.“

Hö­he­punkt? „Das Spiel ge­gen Pa­der­born – wo wir das 1:0 ge­schos­sen ha­ben und wuss­ten: Das war der Klas­sen­er­halt.“Tief­punkt: „Zum Bei­spiel die zwei­te Halb­zeit in Sand­hau­sen. Auch die Ent­las­sung von Oli­ver Kreu­zer war ein Tief­punkt. Ich ha­be mich gut mit ihm ver­stan­den und muss­te ihm trotz­dem sa­gen, dass es zu En­de geht.“

Cas­sa­let­tes Leh­re nach ei­nem Lö­wen-Jahr: „Man darf sich von Mo­ment­auf­nah­men nicht run­ter­zie­hen las­sen.“Und nicht je­den In­ter­net-Kom­men­tar le­sen. „Dann wirst du wirk­lich noch de­pres­siv.“

Fo­to: Get­ty

Wahl ge­won­nen: Pe­ter Cas­sa­let­te am 15. No­vem­ber 2015

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