Der Mut­ma­cher für die Deut­schen

tz - - POLITIK -

tet. Ge­ra­de in Zei­ten, in de­nen es in Deutsch­land nicht ganz so gut ging, in de­nen es schlecht ging, durf­te ich er­fah­ren, dass die­se Ge­sell­schaft die Kraft hat, sich aus Kri­sen zu be­frei­en. Und zwar nicht mit sim­plen Ant­wor­ten. Nicht, weil wir die Schuld bei an­de­ren ge­sucht ha­ben, son­dern weil wir uns den Schwie­rig­kei­ten ge­stellt ha­ben und uns an­ge­strengt ha­ben. ...

Und ich glau­be, wir sind da­bei bes­ser durch Kri­sen ge­kom­men als an­de­re. Für die­se Hal­tung ge­nau will ich an­tre­ten. Ein Bun­des­prä­si­dent kann die Welt nicht ein­fa­cher machen, als sie ist. Ein Bun­des­prä­si­dent darf kein Ver­ein­fa­cher sein. Er muss ein Mut­ma­cher sein. Ich je­den­falls will die Kräf­te we­cken, die in die­ser Ge­sell­schaft ste­cken. Ich will sie wert­schät­zen, för­dern und da­für will ich mein Bes­tes ge­ben.“

Prä­sen­ta­ti­on des künf­ti­gen Bun­des­prä­si­den­ten St­ein­mei­er (2. v. l.): CSU-Chef See­ho­fer, Kanz­le­rin Mer­kel, SPD-Vor­sit­zen­der Ga­b­ri­el

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