Der So­zi­al­de­mo­krat

tz - - POLITIK -

Schon als Schü­ler mach­te Fran­kWal­ter St­ein­mei­er bei den Ju­sos mit, seit 1975 hat er das SPD-Par­tei­buch. Er war seit 1993 in der nie­der­säch­si­schen Staats­kanz­lei tä­tig. Nach der Wahl Ger­hard Schrö­ders zum Bun­des­kanz­ler 1998 ging er mit ihm nach Bonn. Er wur­de Staats­se­kre­tär im Bun­des­kanz­ler­amt und Be­auf­trag­ter für die Ge­heim­diens­te.

Noch heute wird St­ein­mei­er vor­ge­wor­fen, dass er zum Steue­rungs­kreis zur Um­set­zung der Hart­zRe­for­men ge­hör­te und maß­geb­lich an der Agen­da 2010 mit­ge­ar­bei­tet hat.

Nach den Ter­ror­an­schlä­gen am 11. Sep­tem­ber 2001 war er im Kri­sen­stab mit Kanz­ler, Au­ßen-, In­nen- und Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter ein­ge­bun­den. Nach der Ab­wahl von Rot-Grün 2005 wur­de St­ein­mei­er zum ers­ten Mal Au­ßen­mi­nis­ter – für die Öf­fent­lich­keit war das über­ra­schend, da er als Schrö­der-In­ti­mus be­kannt war. 2007 über­nahm er nach dem Rück­tritt von Franz Mün­te­fe­ring den Par­tei­vor­sitz. Ge­schei­tert ist der der­zeit be­lieb­tes­te Po­li­ti­ker bei der Kanz­ler­kan­di­da­tur 2009. Seit der GroKo-Bil­dung 2013 ist er wie­der Au­ßen­mi­nis­ter.

2005 mit Kanz­ler Schrö­der

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