Der Fall Eda­thy

tz - - BAYERN -

Der SPD-Po­li­ti­ker Se­bas­ti­an Eda­thy ( war im Fe­bru­ar 2014 von al­len Äm­tern zu­rück­ge­tre­ten, nach­dem die Staats­an­walt­schaft be­kannt ge­macht hat­te, dass der Po­li­ti­ker Nackt­bil­der von Min­der­jäh­ri­gen ge­kauft hat­te. Eda­thy wa­ren, auch von der SPD, hef­ti­ge Vor­wür­fe we­gen „Kin­der­por­no­gra­fie“ge­macht wor­den. Das Straf­ver­fah­ren wur­de aber dann spä­ter vor Ge­richt man­gels aus­rei­chen­der straf­recht­li­cher Sub­stanz ein­ge­stellt. Mora­lisch be­kann­te sich der Po­li­ti­ker spä­ter schul­dig, griff aber auch die Men­schen an, die ihn we­gen die­ser Vor­wür­fe so­zi­al aus­grenz­ten. Zeit­wei­se sol­len ihn Sui­zid­ge­dan­ken ge­plagt ha­ben. Heute soll Se­bas­ti­an Eda­thy zu­rück­ge­zo­gen in Nord­afri­ka le­ben. Ein fes­tes Ein­kom­men hat er nicht, da­für ist er seit die­sem Jahr ver­lobt – mit ei­nem Ho­tel­ma­na­ger aus Ma­rok­ko.

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