Axt-An­griff: Op­fer spre­chen

tz - - BAYERN -

Vier Mo­na­te nach dem IS-An­schlag von Würz­burg ha­ben sich die da­mals Ver­letz­ten in Hong­kong zur Tat und zu den Ge­ne­sungs­fort­schrit­ten ge­äu­ßert. Der 31-jäh­ri­ge Mann, der wo­chen­lag im Ko­ma ge­le­gen war, gab ge­gen­über der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen an, er kön­ne wie­der lau­fen und es­sen. Die Ge­hirn­funk­ti­on sei aber ein­ge­schränkt. „Es liegt noch ein lan­ger Weg vor mir.“Sei­ne Ver­lob­te (27), die eben­falls bei dem Axt-An­griff von Riaz Khan Ah­mad­zai (17) schwer ver­letzt wur­de, sag­te, die Er­in­ne­rung dar­an be­ein­lus­se ihr gan­zes Le­ben. Den­noch schließt die Fa­mi­lie nicht aus, Deutsch­land wie­der zu be­su­chen. Das lie­ge auch an der Für­sor­ge und Be­hand­lung, die sie im Würz­bur­ger Uni­k­li­ni­kum er­fah­ren hät­ten. Bei dem An­schlag wur­den vier Fa­mi­li­en­mit­glie­der teils le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt, ei­ne Spa­zier­gän­ge­rin er­litt eben­falls schwe­re Ver­let­zun­gen. Der Tä­ter wur­de er­schos­sen.

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