Ber­ge mit Mehr­wert

tz - - DRAUBEN -

nach Söl­den pil­ge­re, ist ein an­de­rer. Ich will selbst an bei­den Ta­gen mög­lichst viel Ski fah­ren und im Ide­al­fall da­bei Son­ne und Le­bens­freu­de tan­ken. Oh­ne Früh­stück fah­re ich ge­gen 6.30 Uhr auf den Glet­scher. Klingt ver­rückt? Ist es aber nicht. Die Bahn am Ret­ten­bach­fer­ner hat an den Renn­ta­gen näm­lich nicht nur für die Pro­fis und de­ren Be­treu­er ab 7.00 Uhr ge­öff­net. Auch ganz normale Ski­fah­rer wie ich gon­deln in der Däm­me­rung nach oben. Was man bis cir­ca 10.00 Uhr er­lebt, ist je­den Eu­ro und al­le Mü­he wert: Bes­tens prä­pa­rier­te, wirk­lich men­schen­lee­re Pis­ten! Drei St­un­den lang hat man den wei­ßen Zau­ber­tep­pich mehr oder we­ni­ger für sich al­lei­ne! Um­rahmt von ei­ner Berg­ku­lis­se, die mich je­des Jahr aufs Neue um­haut. Mit et­was Wet­ter­glück er­le­be ich wie die­ses Jahr ei­nen fan­tas­ti­schen Son­nen­auf­gang auf über 3000 Me­tern! Mit­ter­nacht

son­nen- At­mo­sphä­re am frü­hen Mor­gen: Wenn die ers­ten Strah­len über die Wild­spit­ze und an­de­re im­po­san­te Gip­fel lu­gen, wird die Ber­ga­re­na in ein sa­gen­haft zar­tes Licht ge­taucht. Dann geht’s rich­tig los. Die ers­ten Schwün­ge noch et­was zu­rück­hal­tend, er­hö­he ich mit je­der wei­te­ren Fahrt das Tem­po. Dann schwe­be ich zum Teil vor Freu­de krei­schend in die neue Ski­sai­son, wäh­rend Fe­lix Neu­reu­ther & Co. im Stan­gen­wald ne­ben­an ge­ra­de um die Best

zeit figh­ten…

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