Das ist auch noch los

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■ Künst­ler­haus, 19.30 Uhr: Mo­zart konn­te es or­dent­lich kra­chen las­sen. Wie krea­tiv er war, be­weist nicht nur sei­ne Mu­sik, son­dern auch sei­ne Kor­re­spon­denz mit sei­ner Cou­si­ne Ma­ria An­na Thek­la Mo­zart, dem so­ge­nann­ten Bäs­le. In den neun er­hal­te­nen Brie­fen schreibt der Meis­ter gern mal spie­gel­ver­kehrt, reimt drauf­los und ver­wen­det hem­mungs­los Fä­kal­wör­ter. Chris­toph Well, einst Mit­glied der Bier­mösl Blosn, liest aus den Brie­fen. Ge­mein­sam mit dem Bäs­le Quar­tett spielt er au­ßer­dem Flö­ten­quar­tet­te des be­rühm­ten Kom­po­nis­ten. (Len­bach­platz 8, Kar­ten zu 24 €) ■ Pa­sin­ger Fa­b­rik, 20 Uhr: Ei­nen Ein­blick ins zeit­ge­nös­si­sche tür­ki­sche Ki­no ge­währt ein Dra­ma von Esen Isık. Da­rin su­chen drei Men­schen in Istan­bul nach ih­rem Glück und ein we­nig Zu­nei­gung. Ein Stra­ßen­jun­ge, der ein Mäd­chen aus hö­he­rer Ge­sell­schaft an­him­melt; ei­ne un­glück­lich Ver­hei­ra­te­te, die ih­ren Ex-Ver­lob­ten trifft; ei­ne Trans­se­xu­el­le, die sich pro­sti­tu­ie­ren muss, um zu über­le­ben. In all der Tris­tesse löst schließ­lich ein Stra­ßen­hund ei­nen Ge­walt­akt aus. Der Film Kö­pek, zu Deutsch Stra­ßen­hund, ist im tür­ki­schen Ori­gi­nal mit Un­ter­ti­teln zu se­hen. (Au­gust-Ex­ter-Stra­ße 1, Kar­ten zu 9 €) ■ Lach und Schieß, 20 Uhr: Me­di­en­geil heißt das ak­tu­el­le Ka­ba­rett­pro­gramm des Schwei­zers Micha­el El­se­ner. Da­rin wirft der stu­dier­te Po­li­to­lo­ge ei­nen kri­ti­schen Blick auf die Mecha­nis­men der mo­der­nen Me­di­en­ge­sell­schaft. (Haim­hau­ser-/Ecke Ur­su­la­stra­ße, 22 €)

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