Teu­res Bil­lig-Woh­nen: Ei­ne boo­men­de Bran­che

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„Bo­ar­ding­haus“, „Woh­nen auf Zeit“, „Ar­bei­ter­un­ter­kunft“: Un­ter sol­chen Na­men wer­den in Mün­chen im­mer mehr Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en oder Con­tai­ner­sied­lun­gen zu hor­ren­den Prei­sen ver­mie­tet – et­wa auch an der Satt­ler­stra­ße in der In­nen­stadt (Fo­to). Ein Bett in ei­nem Mehr­bett­zim­mer mit vier Men­schen, die sich gar nicht ken­nen, ist an der Ta­ges­ord­nung. Der Preis liegt zwi­schen 300 und 400 Eu­ro pro Bett. Tat­säch­lich kos­tet ei­ne Woh­nung oder ein Hotel mehr, den­noch sind die Prei­se – auf den Platz um­ge­rech­net – ex­or­bi­tant. Die Be­hör­den kön­nen nicht ein­grei­fen. „Der Nach­weis ei­ner Miet­preis­er­hö­hung ist au­ßer­or­dent­lich schwie­rig“, so Mat­thi­as Win­ter vom So­zi­al­re­fe­rat. Mie­ter sind meist Ost­eu­ro­pä­er, die auf dem Bau, in der Gas­tro­no­mie oder der In­dus­trie ar­bei­ten.

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