Auch Vor­stän­de sol­len blu­ten

tz - - GELD+MARKT -

Die an­ge­schla­ge­ne Deut­sche Bank will frü­he­re Vor­stän­de nicht un­ge­scho­ren da­von­kom­men las­sen – Bo­ni in Mil­lio­nen­hö­he lie­gen auf Eis. Be­trof­fen sind dem­nach elf in­zwi­schen aus­ge­schie­de­ne Vor­stän­de, dar­un­ter die ehe­ma­li­gen Vor­stands­chefs Jo­sef Acker­mann, Jür­gen Fit­schen und Ans­hu Jain. Nach In­for­ma­tio­nen der Süd­deut­schen Zei­tung geht es im Fal­le von Jain um 5,3 Mil­lio­nen Eu­ro. Jain lei­te­te vie­le Jah­re das In­vest­ment­ban­king des Kon­zerns und stand von Ju­ni 2012 bis Mit­te 2015 ge­mein­sam mit Fit­schen an der Kon­zern­spit­ze. Bei Acker­mann ste­hen dem Be­richt zu­fol­ge 3,5 Mil­lio­nen Eu­ro in■ fra­ge. Ein Spre­cher der Deut­schen Bank s woll­te den Be­richt auf An­fra­ge nicht kom­men­tie­ren. Der­zeit ringt die Deut­sche Bank mit der US-Jus­tiz um ei­nen Ver­gleich für um­strit­te­ne Hy­po­the­ken­ge­schäf­te aus der Zeit der jüngs­ten Fi­nanz­kri­se. Dem größ­ten deut­schen Geld­haus droht ei­ne Stra­fe von bis zu 14 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

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