Schaf­fe kaum et­was!

tz - - BUNT GEMISCHT - An­OnyM

Ich neh­me mir im­mer so viel vor und am En­de des Tages ist kaum et­was ge­schafft. Das fängt mit der Kün­di­gung ei­ner Ver­si­che­rung an und hört bei wich­ti­gen Te­le­fon­an­ru­fen auf. Im­mer wie­der neh­me ich mir das vor, aber es kommt so viel da­zwi­schen. Mein Mann und ich ha­ben schon viel ge­strit­ten des­we­gen. Wenn er es dann über­nimmt, hält er mir an­dau­ernd vor, wie leicht es war. Als ob ich gar nichts zu­stan­de brin­gen wür­de.

Ha­ben Sie schon ein­mal ver­sucht, sich ei­ne Lis­te zu ma­chen? Ei­ne Lis­te, wo ganz oben die Auf­ga­ben ste­hen, die am drin­gends­ten er­le­digt wer­den müs­sen, und – viel­leicht durch ei­nen Strich ge- trennt – dar­un­ter al­les, was wich­tig, aber nicht ganz so drin­gend ist. Egal, ob die­se Lis­te im Han­dy ge­spei­chert oder auf Pa­pier ist: Sie könn­ten sich Tag für Tag oder Wo­che für Wo­che lang­sam von oben nach un­ten „ar­bei­ten“. Und nach je­der An­ge­le­gen­heit, hin­ter die man ei­nen Ha­ken ma­chen kann, wird man oft auch ein bissl selbst­be­wuss­ter. Vor man­chen Din­gen hat man Angst. Das zö­gert man noch mehr hin­aus. Aber da wä­re hilf­reich, wenn Ih­nen je­mand (und bit­te nicht von oben her­ab!) gu­te Rat­schlä­ge ge­ben könn­te, wie Sie’s am bes­ten an­pa­cken. Ich wün­sche Ih­nen viel Durch­hal­te­ver­mö­gen!

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