Ban­gen um Fern­seh­gel­der

tz - - SPORT - LK

Am 24. No­vem­ber will die DFL den neu­en Ver­tei­lungs­schlüs­sel für die Fern­seh­gel­der öf­fent­lich ma­chen. Und nicht nur 1860-Prä­si­dent Pe­ter Cas­sa­let­te er­war­tet das Er­geb­nis „mit gro­ßer Span­nung“.

Die Fra­ge: Wird die Zwei­te Li­ga zum Ver­lie­rer im Kampf um die Ver­tei­lung der TVMil­lio­nen? Laut ei­nem Be­richt des ki­cker sol­len die Zweit­li­gis­ten ab der Sai­son 2017/18 we­ni­ger als die bis­he­ri­gen 20 Pro­zent aus den na­tio­na­len Ge­samt­ein­nah­men er­hal­ten. Ga­ran­tiert wer­de von der DFL nur noch die ak­tu­el­le Aus­schüt­tung in Hö­he von 141 Mil­lio­nen Eu­ro. An den Zu­wäch­sen aus dem neu­en Ver­trag soll das Un­ter- haus mit ei­nem nied­ri­ge­ren Pro­zent­satz be­tei­ligt wer­den. Kon­kret soll es in der kom­men­den Sai­son 180 Mil­lio­nen Eu­ro von den ins­ge­samt 1,16 na­tio­na­len Mil­li­ar­den ge­ben. Beim Bei­be­hal­ten der 20-Pro­zent-Re­ge­lung wä­ren es 232 Mil­lio­nen Eu­ro ge­we­sen.

Ob­wohl die DFL den Be­richt ges­tern de­men­tier­te („ent­behrt je­der Grund­la­ge“), sor­gen sich die Zweit­li­ga-Ver­tre­ter, an­ge­führt von St.-Pau­li-Ge­schäfts­füh­rer Andre­as Ret­tig, um die Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit. Cas­sa­let­tes State­ment ge­gen­über der tz: „Aus mei­ner Sicht wä­re es grund­sätz­lich der fal­sche Weg, die Sche­re noch wei­ter aus­ein­an­der­ge­hen zu las­sen. Ge­ra­de für Aus­bil­dungs­klubs, wie ja auch wir ei­ner sind, wür­de es dann noch schwe­rer wer­den, Ta­len­te zu­min­dest für ei­ne ge­wis­se Zeit zu hal­ten.“

F.: Rau­chen­stei­ner Fo­to: dpa

Schwe­re Si­tua­ti­on: Lö­wen­trai­ner Kos­ta Run­jaic War­tet mit Span­nung auf die TV-Geld-Ent­schei­dung der DFL: 1860-Prä­si­dent Cas­sa­let­te

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