Hass im Netz: Auch in Mün­chen

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Auf der ei­nen Sei­te „Frem­den - fein­de“und „Na­zis“, auf der an­de - ren „Gut­men­schen“und „Deut sch - land­has ser “: Im­mer häu­fi­ger fal­len die­se Be­grif fe in Dis­kus sio­nen – of fline wie on­line. Ein ak­tu­el­les Bei­spiel ist die Schall­schutz­mau­er in Neu­per­lach ( tz be - rich­te­te). Sie­ben An­woh­ner hat­ten sich vor Ge­richt ei­nen Lärm­schutz er strit­ten, in ih­re Nach­bar­schaf t sol­len bald min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge ein­zie - hen. Ei­ne sach­li­che Dis­kus si­on schien von An­fang an nicht mög­lich, Be­tei­lig te er­hiel­ten Droh­brie­fe, auf die Mau­er sprüh­te je­mand „Ras sis­mus pur “, das Wohn­haus ei­nes Klä - ger s in Neu­per­lach wur­de be­schmier t: „Na­zi“und „Drecks - fa­schos“stand dor t. Auch im In­ter­net Hass und Het­ze: In so­zia­len Netz wer­ken und Fo­ren wird oh­ne Punkt und Kom­ma ge­pö­belt — ge­gen Ver tei­di­ger der Mau­er, ge - gen Geg­ner, ge­gen Po­li­ti­ker, ge­gen Flücht­lin­ge so - wie­so. Vie­le Nach­rich­ten­por ta­le sa­hen sich ge - z wun­gen, die Kom­men­tar funk tio­nen un­ter den Ar ti­keln zum The­ma zu schlie­ßen: zu un­sach­lich, zu has ser füllt , zu bös - ar tig wa­ren zum Teil die Bei - trä­ge der Nut­zer.

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