Die brei­te Front ge­gen TrumPu­tin

tz - - POLITIK -

■ Sy­ri­en-Kon­flikt: Hin­sicht­lich der Si­tua­ti­on in Sy­ri­en ha­be es bei dem Sech­ser-Tref­fen kei­ne Dis­kus­sio­nen über Sank­tio­nen ge­gen Russ- Der Wahl­sieg des Re­pu­bli­ka­ners Do­nald Trump hat Noch-US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma den Ab­schied und die Über­ga­be der Amts­ge­schäf­te an Hil­la­ry Cl­in­ton ver­patzt, und er be­schert den Eu­ro­pä­ern neue Un­wäg­bar­kei­ten, die sie ge­ra­de jetzt nicht brau­chen. So schar­te Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU), Gast­ge­be­rin für Oba­ma, ges­tern die wich­tigs­ten Staats- und Re­gie­rungs­chefs der EU um sich: In ei- land ge­ge­ben. Das Re­gime von Ba­schar alAs­sad, Russ­land und der Iran müss­ten aber die An­grif­fe auf die Stadt Alep­po um­ge­hend ein­stel­len und den hu­ma­ni­tä­ren Zu­gang si­cher­stel­len. Dee­s­ka­la­ti­on und di­plo­ma­ti­sche Be­mü­hun­gen blie­ben die ein­zi­ge Mög­lich­keit. Oba­ma scheint be­sorgt, dass sich sein Nach­fol­ger von Pu­tin in der Sy­ri­en-Fra­ge über den Tisch zie­hen lässt und Russ­land die al­lei­ni­ge Ho­heit über die Sy­ri­en­Fra­ge ge­winnt. nem Mi­ni-Kri­sen­gip­fel woll­te sie mit dem ver­trau­ten Part­ner aus Ame­ri­ka so­wie The­re­sa May (Groß­bri­tan­ni­en), Mat­teo Ren­zi (Ita­li­en), François Hol­lan­de (Frank­reich) und Ma­ria­no Ra­joy (Spa­ni­en) be­ra­ten, wie man Trump und des­sen mög­li­che Zu­sam­men­ar­beit mit Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin ver­hin­dern könn­te. Die lis­tet die The­men auf, die der Sech­ser-Grup­pe auf den Nä­geln bren­nen. ■ Na­to: Oba­ma warb in Ab­gren­zung zu Trumps Wahl­kampf-Rhe­to­rik für Na­to und EU. „Wenn wir kein star­kes trans­at­lan­ti­sches Bünd­nis ha­ben, wer­den wir un­se­ren Kin­dern ei­ne schlech­te­re Welt hin­ter­las­sen.“Oh­ne Trumps Na­men zu nen-

Fo­tos: dpa/AFP/ epd

Do­nald Trump und Wla­di­mir Pu­tin, in echt und un­ten als Graf­fi­ti im li­taui­schen Vil­ni­us

tz

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.