„Hou­se of Cards“

tz - - REPORT -

Es ist die­se Fas­zi­na­ti­on, dass man je­man­den mag, der ei­gent­lich all das ver­kör­pert, was die Ame­ri­ka­ner ja ge­ra­de ab­ge­wählt ha­ben. Ich will Hil­la­ry Cl­in­ton jetzt nicht mit Frank Un­der­wood ver­glei­chen, aber das Sys­tem, das die­se Fi­gur ver­kör­pert. Er ist die In­kar­na­ti­on des po­li­ti­schen Esta­blish­ments. Trotz al­ler Skru­pel­lo­sig­keit macht ihn die Selbst­iro­nie un­heim­lich sym­pa­thisch. Ich mag es, wenn Men­schen wis­sen, dass sie et­was Fal­sches tun und sich of­fen ein­ge­ste­hen, dass dies ih­re Na­tur ist und die Kar­ten of­fen auf den Tisch le­gen.

Fo­tos: Reu­ters, dpa, ap, ARD, Net­flix

Das Pa­ket. tz. tz Se­bas­ti­an Fit­zek liest aus sei­nem neu­en Buch „Das Pa­ket“

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