„Brea­king Bad“

tz - - REPORT -

Hier wur­de ei­ne Gren­ze über­schrit­ten. Die Au­to­ren ha­ben es nicht da­bei be­las­sen, dass er aus nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den bö­se wird. Üb­lich wä­re es an die­ser Stel­le, dass der Cha­rak­ter mit sich selbst ha­dert, aber sich im­mer wei­ter dar­in ver­strickt. Hier wird der Held wirk­lich bö­se. Er über­schrei­tet ei­ne Gren­ze, und wir ver­lie­ren ihn zum Teil auch. Mit die­ser Fi­gur hat sich auch ein ge­sam­tes Gen­re wei­ter­ent­wi­ckelt, denn am En­de ha­ben wir kei­nen ge­läu­ter­ten Hel­den, son­dern ei­nen, der im­mer mehr Ge­fal­len am Bö­sen fin­det und sich dar­aus auch nicht mehr be­frei­en kann.

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