Am Grün­kohl ge­schei­tert?

tz - - SPORT -

Jetzt wis­sen wir end­lich, war­um Lö­wen­sport­chef Tho­mas Eichin vor ei­nem hal­ben Jahr Wer­der Bre­men ver­las­sen muss­te. Wer­ders frü­he­rer Auf­sichts­rats­chef Wil­li Lem­ke hat fol­gen­de Grün­de ge­nannt: „Das Pro­blem war, dass er es nicht ge­schafft hat, sich im Ver­ein und in der Stadt zu ver­an­kern. Aber das ist sehr wich­tig bei Wer­der. Du musst Grün­kohl lie­ben, du musst zum Frei­markt ge­hen – und du musst un­be­dingt ins Team pas­sen – sonst kommst du hier nicht an“, sag­te Lem­ke dem Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land (RND). Jetzt hat Eichin Weiß­würst statt Grün­kohl, das Ok­to­ber­fest statt dem Frei­markt – nicht un­be­dingt ei­ne Ver­schlech­te­rung… Er selbst nahm Lem­kes Aus­sa­gen mit Hu­mor auf. „Ach ja, der Wil­li“, lä­chel­te Eichin. Und war sich ir­gend­wie gar kei­ner Schuld be­wusst: „Ich es­se un­heim­lich gern Grün­kohl und ha­be das in mei­ner Bre­mer Zeit auch im­mer wie­der ge­tan. Und auf dem Frei­markt war ich na­tür­lich eben­falls häu­ig.“

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