Bett­ge­schich­ten

tz - - REPORT -

ie man s i ch bet­tet, so liegt man. Das stimmt heu­te mehr denn je. Den­noch wälzt man sich viel zu oft schlaf­los von ei­ner Sei­te auf die an­de­re. Das kann vie­le Grün­de ha­ben, ein fal­sches Kis­sen ist ei­ner da­von. Wie ei­ne gu­te Schla­f­um­ge­bung aus­se­hen soll, weiß Mar­kus Kamps. Er ist Schlaf­ex­per­te und Prä­ven­to­lo­ge mit lang­jäh­ri­ger Be­rufs­er­fah­rung und ei­ner von vier Ex­per­ten, die im Fo­rum Woh­nen und Wohl­füh­len auf der Heim+Hand­werk über ge­sun­den und er­hol­sa­men Schlaf in­for­mie­ren.

Das Schlaf­zim­mer soll­te ein Re­fu­gi­um der Er­ho­lung sein – oh­ne Stör­fak­to­ren.

Das Schlaf­zim­mer ist viel zu oft ent­we­der Rum­pel­kam­mer, Bü­gel­zim­mer oder Tech­ni­k­oa­se, i n der ir­gend­wo noch das Bett Platz fin­det.

Genau. Im­mer wenn das Bett zu sehr mit an­de­ren Din­gen in Ver­bin­dung ge­bracht wird, wie et­wa Ar­bei­ten, Com­pu­ter­spie­len oder „Ich

Mit Be­ginn der kal­ten Ta­ge steigt die Zahl der Ein­brü­che – und in über 80 Pro­zent sind die Fens­ter Si­cher­heits­lü­cke Num­mer eins. Vor­beu­gen kann man mit Mo­del­len von per­fec­ta, die für je­de Art von Ein­drin­gen die idea­le Prä­ven­ti­ons­maß­nah­me bie­ten. So ver­hin­dert ei­ne in­te­grier­te Pilz­kopf­ver­rie­ge­lung am Be­schlag ein Aus­he­beln des Rah­mens, wäh­rend ein Ver­bund-Si­cher­heits­glas mit in­ne­rer Schutz­fo­lie ein Ein­schla­gen der Schei­be ver­ei­telt. Auch ab­schließ­ba­re Grif­fe hal­ten Die­be in Schach. Al­le per­fec­ta-Fens­ter bie­ten die Stan­dards der Wi­der­stands­klas­se RC1. Bei Be­darf kön­nen sie auf Klas­se RC2 auf­ge­rüs­tet wer­den, de­ren Ein­hal­tung durch ein un­ab­hän­gi­ges In­sti­tut ge­prüft wur­de.

Mehr In­for­ma­tio­nen gibt es im In­ter­net un­ter www.per­fec­ta-fens­ter.de.

Dann soll­te ich mir we­nigs­tens ei­ne Art Rest­ko­je oder Rest­nest schaf­fen.

Per­sön­li­che Ri­tua­le, ei­ne täg­li­che Rhyth­mik, al­so mög­lichst zur glei­chen Zeit ins zu Bett ge­hen.

Man soll ins Bett ge­hen, wenn man mü­de ist, nicht un­be­dingt noch den Kri­mi zu En­de se­hen. Sonst er­wischt man das „Mü­dig­keits­fens­ter“wo­mög­lich nicht.

Wir ha­ben Schlaf­blö­cke von rund 85 bis 90 Mi­nu­ten. Zwi­schen die­sen Blö­cken liegt das Mü­dig­keits­fens­ter. Es ist aber nur et­wa zwan­zig Mi­nu­ten of­fen. Nutzt man es nicht, ist es bes­ser wach zu blei­ben und die nächs­te Wel­le zu neh­men. Denn

Auch Le­sen kann ein Ri­tu­al sein, es kann der Ent­schleu­ni­gung die­nen, soll­te aber zwan­zig bis drei­ßig Mi­nu­ten nicht über­schrei­ten. Wenn ich mehr le­sen will, soll­te ich das i m Sit­zen tun.

Ja, der Raum soll­te i n ru­hi­gen Far­ben ge­hal­ten sein, ab­ge­dun­kelt sein. Er soll­te mög­lichst frei von Elek­tro­smog sein. Und man soll­te auf un­nö­ti­ge Licht­ef­fek­te ver­zich­ten. Was lei­der oft ver­ges­sen wird: Auch un­ser Ge­ruchs­sinn spielt ei­ne gro­ße Rol­le. Es müs­sen nicht un­be­dingt die Kü­chen­ge­rü­che sein, die als un­an­ge­nehm emp­fun­den wer­den und uns am Ein- oder Durch­schla­fen hin­dern.

Lat­ten­rost, Ma­trat­ze und Kis­sen soll­ten auf­ein­an­der ab­ge­stimmt sein. In­for­ma­tio­nen rund um ei­nen er­hol­sa­men Schlaf gibt es im Fo­rum Woh­nen und Wohl­füh­len in der Hal­le A3.

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