Wer steckt hin­ter den So­ci­al Bots?

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Die so­zia­len „Bots“(Ab­kür­zung von „Ro­bo­ter“) funk­tio­nie­ren ähn­lich wie bei­spiels­wei­se App­les Sprach­er­ken­nung Si­ri, mit der man sich ja auch leid­lich gut un­ter­hal­ten kann. Die Soft­ware lässt sich im In­ter­net her­un­ter­la­den oder maß­ge­schnei­dert kau­fen. 10 000 Twit­ter-Bots gibt es schon für 500 Dol­lar (450 Eu­ro). Gan­ze Bot-Ar­me­en über­schwem­men das Netz mit au­to­ma­ti­sier­ten Bei­trä­gen, die die öf­fent­li­che Mei­nung ma­ni­pu­lie­ren sol­len – im Auf­trag von Par­tei­en, von Re­gie­run­gen, von Fir­men. Der IS soll Bots ein­set­zen. Und die Ent­schei­dung für den Br­ex­it wur­de an­geb­lich eben­so wie die Wahl von Do­nald Trump von Bots spür­bar be­ein­flusst. In­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re spricht von „Des­in­for­ma­ti­ons- Kam­pa­gnen“. Vor­teil für die Hin­ter­män­ner: Statt müh­sam selbst zu schrei­ben, las­sen sich Tau­sen­de von Nach­rich­ten mit ei­nem ein­zi­gen Klick ab­schi­cken.

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