Wie er­ken­ne ich Bots?

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Als Pro­fil­fo­to ver­wen­den die Pro­gram­mie­rer ger­ne Bil­der von jun­gen, at­trak­ti­ven Men­schen. La­den Sie das Fo­to her­un­ter und ge­ben Sie es in die Goog­le-Bil­der­su­che ein. Wenn es x-mal auf­taucht, ha­ben Sie es wahr­schein­lich mit ei­nem Bot zu tun. Sie kön­nen auch nach For­mu­lie­run­gen goo­geln, die der Bot ver­wen­det. Meist fin­den Sie die Stan­dard­flos­keln auf zahl­lo­sen In­ter­net­sei­ten wie­der. Stel­len Sie un­ge­wöhn­li­che Fra­gen. Der Münch­ner Po­li­tik­pro­fes­sor Si­mon He­ge­lich rät: „Wenn man ver­sucht, sich mit ei­nem Bot zu un­ter­hal­ten, stellt man ziem­lich schnell fest, dass es kein Mensch ist.“Und leh­nen Sie ab, wenn Sie auf Face­book Freund­schafts­an­fra­gen von Men­schen er­hal­ten, die Sie nicht ken­nen. Wenn Sie trotz­dem neu­gie­rig sind, fra­gen Sie nach dem Grund der An­fra­ge. Bei Bots er­hal­ten Sie dann meist kei­ne sinn­vol­le Ant­wort. Sie er­ken­nen Ro­bo­ter oft dar­an, dass sie Ih­nen du­bio­se Links zu frag­wür­di­gen Web­sites schi­cken – und dar­an, dass sie meist viel zu vie­le Nach­rich­ten ab­set­zen. Kein nor­ma­ler Mensch hat Zeit für 100 oder mehr Bei­trä­ge am Tag. Und re­geln Sie Ih­re Pri­vat­sphä­re­ein­stel­lun­gen so, dass Un­be­kann­te mög­lichst we­nig da­von le­sen kön­nen. Das hält auch Bots fern.

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