Ai­g­ner: Be­reit­schaft und Wil­le wa­ren da…

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Ein „klei­ner Schritt nach vor­ne“sei die­ses 1:1 ge­gen Lau­tern ge­we­sen, fand Kos­ta Run­jaic. Man dür­fe nicht ver­ges­sen, dass mal wie­der ei­ne völ­lig neue Ab­wehr­ket­te ge­spielt ha­be. Fragt sich halt nur, war­um die­se Ab­wehr­ket­te oh­ne ih­ren ei­gent­li­chen Chef Jan Mau­ers­ber­ger auf­ge­lau­fen war. Der Vi­ze­ka­pi­tän muss­te von der Bank aus zu­se­hen, wie sich Mi­los De­ge­nek und Fe­lix Uduok­hai beim lan­gen Ball von Chris­toph Mo­ritz in der 44. Mi­nu­te un­glück­lich an­stell­ten – Zol­tan Stie­ber nutz­te die Lü­cke zum 1:1.

Kei­ne Fra­ge, Lau­tern war dem Sieg in der zwei­ten Halb­zeit nä­her als die Lö­wen. „Wir wa­ren die bes­se­re Mann­schaft“, sag­te Da­ni­el Hal­far. Und FCK-Trai­ner Tay­fun Kor­kut er­gänz­te: „Wir kön­nen mit dem Punkt le­ben.“Ob das auch Kol­le­ge Run­jaic kann, wer­den die nächs­ten Ta­ge zei­gen. War­um er bei­spiels­wei­se den lan­ge ver­letz­ten Ste­fan Ai­g­ner trotz sicht­li­cher De­fi­zi­te 70 Mi­nu­ten lang auf dem Platz ge­las­sen hat­te, ver­stand wohl nicht mal Ai­g­ner selbst. „Man hat ge­se­hen, dass ich zehn Wo­chen au­ßer Ge­fecht war“, sag­te der Ka­pi­tän. „Ich le­be von mei­ner Dy­na­mik, von mei­ner Spit­zig­keit – das ist mit zu­neh­men­der Spiel­zeit na­tür­lich we­ni­ger ge­wor­den.“War für Run­jaic spre­che, war die letz­te Fra­ge an Ai­g­ner an die­sem Abend. Ant­wort: „Es ist im­mer ein­fach, dem Trai­ner die Schuld zu ge­ben. Ich glau­be schon, dass man ge­se­hen hat, das die Lauf­be­reit­schaft und der Wil­le da wa­ren.“Viel mehr al­ler­dings nicht...

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